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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Clowns“ vom Musikverein liefern flotte Begleitmusik

05.03.2019

Bühren Vor Wochen kamen die Ideen auf den Tisch, dann ging es an die Umsetzung. Und am Sonntagmittag wurde präsentiert. Etwa 25 Motivwagen und Fußgruppen zeigten sich beim großen Karnevalsumzug in Bühren dem Publikum (die NWZ berichtete). Zusammen mit mehreren tausend Zuschauern sorgten die Karnevalisten für Jubel, Trubel, Heiterkeit in den Straßen. Dabei ließen sie sich vom leichten Dauerregen die Stimmung nicht vermiesen.

Fast eine Stunde nach der närrischen Vorgabe 11.11 Uhr und damit unpünktlich wie immer läutete Joe Knagge, Vorsitzender der veranstaltenden Kolpingfamilie, das bunte Spektakel ein. Trotz der Sicherheitsvorschriften waren eher mehr Wagen als sonst am Start. Die Besucher erfreuten sich an der Themenvielfalt, an kreativen und farbenfrohen Darbietungen, sie sahen schmucke Kostüme und sammelten reichlich Kamelle.

Längst wird das ganz spezielle „Bühren-Helau, Bühren-Alaaf, Bühren-So’n Schiet“ auch über die Ortsgrenzen hinaus gehört. So gab sich der Vechtaer Carnevals Club (VCC) mit dem Stadtprinzenpaar Juanita I. und Gemahl Markus I. Ruhr die Ehre. Auf dem Wagen war eine große Pferdekutsche aufgebaut. Laura Stuckenborg aus Langförden, Erdbeerkönigin des Oldenburger Münsterlandes, reihte sich im Erdbeerkostüm ein.

Lokale Themen wurden ebenso aufs Korn genommen wie die große Politik. „Stau-Helau, Stau…“ hieß es beim „Garther Herrenabend“ angesichts der Baustellenflut. Der „Alkoholische Zweckverband“ wollte sich mit der Arche vor dem Klimawandel retten („Nach uns die Sintflut“). „Flintenuschi hat Chaos am Gewehr, drum muss die Landjugend als Rettung her“, verkündete die Landjugend Langförden in oliver Uniform. „Die Alternative im Dieselverdruss – die Zweitaktmaschine ist ein Muss“, behauptete BV Bühren II und empfahl die Mofa als Gefährt.

Jubiläum feierten die „Indianer“ vom Poggenschlatt (20 Jahre dabei) und die Schierenbacher (50 Jahre Raupe Nimmersatt). Inspiriert von einer Internetserie trieben die „Gigolos“ ihr Unwesen („Wir kaufen die Kirche und übernehmen die Gemeinde Emstek“). Die alten Herren von „BüLaHo“ machten mit ihren Rollatoren einen Abstecher um Karneval. Ghostbuster und Ägypter sowie Hexen und Monster waren mit von der Partie.

Die „Mexikaner“ vom Männergesangverein boten auf dem Hof Vogelpohl gegen eine Spende wieder Bratwurst und Getränke für den guten Zweck an. Flotte Begleitmusik lieferten das Musikkorps Höltinghausen, das Kleine Panik-Orchester aus Langförden und Bakum sowie die „Clowns“ vom Musikverein Bühren. Nach dem Umzug hielt das stimmungsvolle Geschehen in der Dorfmitte und in den Zelten „Frieling“ und „Schlichting“ bis in die späten Abendstunden an.

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