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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Frohsinn: Büttenredner verhohnepipeln Lokalpolitik

13.02.2012

CLOPPENBURG Farbenfrohe Kostüme, viele Tanzeinlagen und jede Menge bissige Kommentare zur Lokalpolitik haben die Galasitzung des Cloppenburger Carneval-Vereins (CCV) am Sonnabend in der Stadthalle zu einem vollen Erfolg gemacht. Unter der Leitung von Präsident Jürgen Scheper sowie der Sitzungspräsidenten Klaus Imsiecke und Daniel Reher brachten 180 aktive Karnevalisten ein dreieinhalbstündiges Programm über die Bühne.

Heinz-Dieter Grein ließ in seiner Büttenrede als Ritter Archibald noch einmal die Kommunalwahl vom September 2011 Revue passieren. „Die Macht um Schröer ist nicht mehr da“, nun seien „die drei kleinen Strolche“ der FDP/Zentrum-Gruppe das Zünglein an der Waage. Beim Thema „Kulturbahnhof“ bekam CDU-Ratsmitglied Dr. Lucien Olivier sein Fett weg. „Olivier mit Namen, fällt nun ganz aus dem Rahmen.“ Das umstrittene Einkaufszentrum Soeste-Carré blieb ebenfalls nicht unerwähnt. „Ist erst verlegt das neue Pflaster, bringen die Kunden Zaster.“ Auch der Konflikt zwischen BVC und TVC beschäftigte den Ritter. „Der MSC ist längst vertrieben. Der TVC wäre gern geblieben. Für Bürgermeister Dr. Wiese ist Fußball unser Leben, denn Fußball gehört die Welt.“ Auch einen Seitenhieb auf die Lettland-Reise des Bürgermeisters konnte sich Grein nicht verkneifen.

Mit einer tragischen Komödie traten die Ritter der Tafelrunde auf. „Dechant Kühling und die Geschichte des Geldes“ hieß der Titel. Dr. Klaus Weber als Dechant Kühling und Dr. Dietmar Raczek als dessen Haushälterin überzeugten ebenso wie Robert Rausch als Obergerichtsvollzieher Kuckuck sowie Dr. Rudolf Behnes und Wolfgang Wiese als Bauarbeiter. Ehrenpräsident Horst Welzer fungierte als Feuerwehrmann, der per Mikrofon vor einer Bombe warnte. Es wurde jedoch schließlich keine Bombe, sondern eine Geldbombe gefunden, die mit einem Knall explodierte.

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Ein Höhepunkt war der Auftritt von Antonius Schröer. Als „Straßenfeger“ thematisierte er die fehlende Weihnachtsbeleuchtung in der Langen Straße und die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff und dessen „Tattoo-Betty“.

Als Schröer das FDP-Ratsmitglied Yilmaz Mutlu auf die Bühne holte und diesen mit dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi verglich, tobte die Halle. „Denkt daran, heute Abend ab drei Uhr findet im Marktcafé Hofrogge eine Bunga Bunga Party statt.“ Nach und nach wurden auch die Politiker Constanze Korfhage (UWG), Dr. Hermann Bergmann (SPD), Ursula Bernhardt und Bernard Südbeck (beide CDU) mit flotten Sprüchen auf die Bühne gebeten. Mit blonder Perücke als Nicole verkleidet, musste Bürgermeister Wiese schließlich das Lied „Ein bisschen Frieden“ anstimmen.

 @ Mehr Bilder unter http://www.NWZonline.de

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