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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater wirbt für Akzeptanz

04.04.2019

Cloppenburg „Leute mit Handicap können was!“, diesen Beweis trat Carsten Frank (manisch-depressiv) beim Improvisationstheater „Frei Schnauze“ im fast voll besetzten Kulturbahnhof am Dienstagabend an. Mit dem Cloppenburger Inklusionsprojekt Kunstburg unter der Koordination von Margaretha Gortay brachten Schüler des Gymnasiums Liebfrauenschule gemeinsam mit gehandicapten Menschen ein Stück auf die Bühne, das zum herzhaften Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.

„Den anderen als Mensch und als Person wahrzunehmen, ihn zu schätzen und lieben zu lernen, offen zu werden füreinander und Vorurteile abzubauen, stehen im Mittelpunkt des Projektes“, sagte Dr. Norbert Dörner von der Liebfrauenschule.

„Kunstburg will mit Mitteln der Kunst Impulse setzen für ein gesellschaftliches Miteinander, an dem alle Menschen teilhaben und das alle bereichernd mitgestalten“, ergänzte Gortay.

In einem fiktiven Theatersaal nahmen Menschen verschiedener Charaktere Platz, die mehr oder weniger daran interessiert waren, sich auf die Suche nach einem verschwundenen Huhn zu begeben. Die Hilfe suchende Frau stieß dabei auf verschiedene Typen, von intellektuell bis zu „Nullbock“. Bewertungen, Vorbehalte, Unsicherheiten, Unverständnis und Berührungsängste wurden von den Schauspielern hervorragend in Szene gesetzt.

Der grandiose Auftritt von Carsten Frank vereinte die verschiedenen Charaktere, die sich schließlich auf die gemeinsame Suche nach dem Huhn machten. Dabei thematisierte er Ängste und Vorbehalte und resümierte letztendlich „Ich bin gut gelungen, hat Gott gut gemacht“.

Unter der künstlerischen Leitung der Pädagogen Johannes Wilhelm und Markus Stindt wurde das Gemeinschaftsprojekt vom Gemeindepsychiatrischen Zentrum Cloppenburg, Caritas Verein Altenoythe, St.-Leo-Stift Essen und von der Hochschule für Künste im Sozialen aus Ottersberg organisiert.

Zum genaueren Inhalt: Dem Direktor eines Theaters schwant nichts Gutes: seine Hauptdarsteller verspäten sich, die Aufführung ist in Gefahr. Derweil machen sich im Zuschauerraum skurrile Figuren breit. Dabei bringt Kiwi mit ihrer Suche nach ihrer besten Freundin, dem Haushuhn Bettina, alle durcheinander. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass es kein Stück geben wird. Die Hauptdarsteller kommen nicht. Vor lauter Angst ist es ihnen unmöglich, die Bühne zu betreten. Am Ende rettet Boris die Situation. Er traut sich auf die Bühne und berichtet, wie schwierig es für Menschen sein kann, sich neuen, unbekannten Situationen zu stellen. Hin und wieder wird der Druck zu groß. Da bedarf es Akzeptanz und Verständnis.

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