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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Fuder-Fass aus dem 16. Jahrhundert zu Tage gefördert

10.08.2019

Cloppenburg Ein so genanntes Fuder-Fass aus dem 16. Jahrhundert ist am Freitagmorgen von Bauarbeitern an der Kreuzung Eschstraße/Löninger Straße/Lange Straße/ Kirchhofstraße im Herzen Cloppenburgs entdeckt worden. In etwa zwei Metern Tiefe hätten Bauarbeiter beim geplanten Setzen eines Schachtes zunächst Steine und dann die Verfärbung des Sandes wahrgenommen, berichtet Stadtsprecherin Friederike Bockhorst am Freitagmittag. Die Stadt habe daraufhin die Archäologen zur Baustelle bestellt.

Diese sind nun damit beschäftigt, den Fund zu dokumentieren. Sie konnten den Fund auf das 16. Jahrhundert datieren, das Fass wurde aber wohl erst später an dem jetzigen Standort verbaut. Die Bindung des Fasses ist aus Weide, und es wurde mit Mörtel verfüllt. Wozu das Fass genutzt wurde, konnten die Archäologen am Freitag noch nicht sagen. Das Fuder war ein Volumenmaß für Flüssigkeiten und feste Stoffe, es fasste je nach Region etwa 800 bis 1800 Liter. Üblicherweise bestand das Fuder aus zwölf Eimern.

Das Fass lag unter einem Fußboden aus doppelten Ziegelsteinen, berichtet Bockhorst weiter. Dieser stammt laut Experten aus der Zeit nach 1880, da der Fußboden aus industriell gefertigten Ziegelsteinen gemacht wurde. Der Boden stamme wahrscheinlich von einem Gebäude, hieß es weiter.

Die Bauarbeiten auf der Kreuzung gehen unvermindert weiter – nur eben nicht mehr am Fundort. Bockhorst rechnete am Freitag damit, dass die Archäologen Anfang der kommenden Woche mit der Dokumentation fertig sind – dann wird sich zeigen, was mit dem Fund passiert.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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