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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Los ging’s vor 40 Jahren auf einem Pfarrfest

21.11.2018

Cloppenburg Die Bandmitglieder von Abba und den Beatles hielten es jeweils nur zehn Jahre miteinander aus: Das können die Jungs der Hot Jazz Stompers, der ältesten Jazzband im Cloppenburger Raum, locker toppen. Seit 40 Jahren stehen sie nunmehr gemeinsam auf der Bühne.

Grund genug, dies mit einem Jubiläumskonzert zu feiern. Los geht’s am Freitag, 30. November, 19.30 Uhr, im Traditionshaus Taphorn, Auf dem Hook, in Cloppenburg. Restkarten gibt es bei der Buchhandlung Terwelp, Lange Straße 8 (Telefon  0 44 71/ 9 22 45) und auch noch an der Abendkasse.

Am 2. Juli 1978 ging’s los

Ihren ersten Auftritt hatten die Hot Jazz Stompers am 2. Juli 1978 – und zwar beim Pfarrfest der St.-Augustinus-Gemeinde in Cloppenburg, erinnert sich Gründungsmitglied Otto Nordiek. Die Vorläuferbands (Otto’s Skifflegroup, Band ohne Namen, Dr. Jazz and his Steamboat Stompers) setzten sich aus jungen Cloppenburgern zusammen, die von den legendären Jazzkonzerten in der Gaststätte „Briefkasten“ fasziniert und inspiriert waren. In dem seinerzeit von Felix Viegener geführten Lokal traten in den 1960er Jahren die „großen“ Bands aus Hamburg, Köln und Düsseldorf auf. „Und wir faszinierten Zuhörer dachten jedes Mal, so etwas müsste eine Band aus Cloppenburg auch spielen können“, erinnert sich Nordiek.

Zwei immer mit dabei

Immer mit dabei waren Harald Hentschel (Bass) und Otto Nordiek (Banjo, Gitarre), die über Jahre hinweg ihrem Traum einer Cloppenburger Jazzband nachjagten. Bis die beiden im März 1978 Harald Schmücker aus Löningen trafen, der während seines Studiums in verschiedenen Dixielandbands in Köln und Düsseldorf – neben Berlin, Hamburg, Frankfurt und München die deutschen Hochburgen des Dixielands in den 60er Jahren – als Klarinettist und Saxofonist vielfältige Erfahrungen gesammelt hatte und nun beruflich wieder in seine Südoldenburger Heimat zurückgekehrt war. Diese drei Musiker beschlossen die Gründung der ersten Cloppenburger Jazzband. Der Name Hot Jazz Stompers war bald gefunden, weil „hot“-Intonation und „Stomp“ sich aus dem Jazzrepertoire und der Spielweise des alten New-Orleans-Jazz und dem der 20er Jahre in Chicago ergab, von der die „Gründungsväter“ sich angezogen fühlten.

Oftmalige Wechsel

Nicht nur der oftmalige Wechsel in der Besetzung der Hot Jazz Stompers mit Musikern mit ganz speziellen Fähigkeiten, sondern auch die sehr unterschiedlichen Anlässe der Auftritte – Kneipenkonzerte, Stadtfeste, Hochzeiten, Geburtstage, Gartenfeste und Konzerte mit externen Künstlern – brachten Veränderungen im Repertoire mit sich. Den Dixieland nie aus den Augen verlierend, erweiterten die Stompers ihr Repertoire bis heute in den Bereichen Soul, Rhythm&Blues, Adaptionen des orchestralen Jazz, Funk, Happy-Jazz und Jazz-Klassiker mit plattdeutschen Texten.

Das Personal änderte sich im Laufe der Jahre zum Teil: Der amerikanische Jazzsänger Joel Guzman beeinflusste besonders die Bühnenpräsenz der Band nachhaltig, junge Musikstudenten der Osnabrücker Hochschulen sorgten gemeinsam mit dem Garreler Trompeter Jens Buschenlange für ein neues Hörerlebnis.

Internationale Konzerte

Zudem entdeckte Günter Buschenlange zunehmend seine Fähigkeiten als Manager. Seine vielfältigen Kontakte ermöglichten große Konzerte mit internationalen Künstlern. Diese waren Mark Wright aus New York mit seiner 30-jährigen Banderfahrung bei der Preservation Hall Jazzband in New Orleans (2018); Ack van Rooyen, Flügelhorn (2016); Juraj Stanik, Piano (2016); Norbert Susemihl, Trompete (2017); Soulsängerin Esther Filly (2018); Frank-Sinatra-Interpret Jens Sörensen (2018); A-Capella-Ensemble „Spread Voice“ (2017/18).

Buschenlanges Initiative sind außerdem die USA-Konzert-Touren im Herbst 2016 (Chicago bis New Orleans) und im Januar 2018 (New York) zu verdanken. Und weitere Konzertreisen sind schon geplant: unter anderem eine vierwöchige USA-Bandreise im Herbst 2019, wieder mit vielen Konzerten, unter anderem in Chicago, Kansas City, Memphis, Hannibal, St. Louis, Clarksdale und New Orleans.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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