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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Glaube: Geringe Wahlbeteiligung löst großen Unmut aus

21.03.2018

Cloppenburg Der neu gewählte Gemeindekirchenrat der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Cloppenburg hat sich in seiner jüngsten Sitzung im Schwedenheim mit dem Ausgang der Gemeindekirchenratswahl befasst. Bei der Wahl waren am 11. März Sandra Berse, Ulrike Brittal-Joseph, Harry Lüdders, Dr. Hans-Hermann Lüttich, Germain Mbatchou, Karin Rudolph, Jakob Schander, Maike Schütte, Jürgen Trojahn und Dr. Klaus G. Werner als neue Mitglieder des Gemeindekirchenrats gewählt worden. Die übrigen Kandidatinnen und Kandidaten – Brigitte Hüstermann, Elfie Mittmann, Birgit Schulte, Sylke Schulte und Wilko Südbeck – nehmen grundsätzlich als Ersatzälteste mit beratender Stimme an den Sitzungen des Leitungsgremiums teil. Lediglich Elfie Mittmann erklärte, als Ersatzälteste ohne Stimmrecht nicht zur Verfügung zu stehen.

Der Gemeindekirchenrat zeigte sich in seinen Beratungen hoch zufrieden über die gute Mischung aus neuen, älteren und jüngeren Mitgliedern. Größte Unzufriedenheit wurde hingegen über die desolate Wahlbeteiligung von knapp sieben Prozent (neun bis zehn Prozent bei den vergangenen zwei Wahlen) geäußert. Nur 441 Gemeindeglieder nahmen ihr Stimmrecht wahr. „Das verlangt nach einer sorgfältigen Analyse und einem vorurteilsfreien Umdenken“, betonte Pastor Wolfgang Kürschner, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats.

Eine sorgfältige Analyse des Verhaltens der eigenen Wahlberechtigten will der Gemeindekirchenrat in den kommenden Wochen vornehmen. In seiner Sitzung beschloss der Rat eine Eingabe an die Synode, wonach die Gemeindekirchenratswahlen künftig in einer erheblich schlankeren Form abgehalten werden sollen. „Es hat sich gezeigt“, so Dr. Hans-Hermann Lüttich, stellvertretender Vorsitzender des Gemeindekirchenrats, „dass der hohe Aufwand nicht gereicht hat, um die Gemeindemitglieder in großer Zahl von der Relevanz der Wahl zu überzeugen.“ Und er ist sich mit dem Kirchenrat einig, dass auch eine erhebliche Steigerung des Aufwands nicht dazu geeignet wäre, das allgemeine Interesse an der Wahl maßgeblich zu steigern. „Das sind einfach Realitäten in der Volkskirche. Wer meint, er könne sie mit bunten Plakaten und schillernden Aktionen am Wahltag aushebeln, lügt sich etwas in die Tasche“, meinte Pastor Kürschner. Es stünde der evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg gut zu Gesicht, die Tatsachen ernst zu nehmen und mit neuen, der Wirklichkeit angepassten Regeln darauf zu reagieren.

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