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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kultur: Migranten bringen viele Impulse

20.08.2018

Cloppenburg Eine ungewöhnliche und vielfältige Kunstausstellung ist am Sonntag in der Münchhausenscheune des Cloppenburger Museumsdorfs eröffnet worden. Neun Künstler präsentieren eine Woche lang ihre Werke unter dem Motto „Seidenstraße meets Cloppenburg – ein ästhetischer Blick auf Orte des kulturellen Austauschs“.

Die Bandbreite reicht vom Gemälde über Skulpturen, textile Kunst und bemalte Objekte bis hin zu einem Springbrunnen aus Marmor. Was die Künstler verbindet? Sie stammen aus Ländern entlang der historische Seidenstraße, die von China über Zentralasien bis nach Europa führte. Und auch wenn Cloppenburg nie Teil dieser bedeutenden historischen Handelsstraße war, hat sie die Künstler vor allem aus Syrien und Iran auf der Flucht vor Krieg und Vertreibung in die Kreisstadt geführt.

„Über Kultur und Kunst werden Brücken geschlagen und Kontakte geknüpft“, betonte Museumsleiterin Dr. Julia Schulte to Bühne bei der Eröffnungsansprache, bei der auch die Künstler waren. Eine Teilnehmerin musste Deutschland jedoch bereits wieder verlassen.

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Schulte to Bühne machte deutlich, dass kultureller Austausch und Kommunikation zwischen den Menschen und Kulturen eine Bereicherung für beide Seiten sei. „Unsere Region hat sehr davon profitiert, dass neue Impulse hierhergebracht wurden“, so die Museumsleiterin. Sie machte deutlich, dass der Besucher beim Gang durch das Freilichtmuseum erleben könne, wie sich die Region und die hier lebenden Menschen in den vergangenen Jahrhunderten auch durch Migration und kulturelle Impulse von außen verändert hätten.

Die Seidenstraße sei schon immer nicht nur eine wichtige Handelsstraße, sondern auch eine Straße des kulturellen Austausches gewesen, betonte Projektleiterin Dr. Sabine Neumann. Heute habe sich die Seidenstraße auch zu einer Straße der Ein- und Auswanderung entwickelt, betonte Neumann mit Blick auf die Herkunftsländer der Künstler Mohamad Alharefi, Ali Arefian, Sara Asyaban, Nushafarin Mahtab, Sina Rahimi, Masumeh Ravesh, Bahram Taghawi und Saedeh Zarekarizi.

Als begleitende und unterstützende Kunstpaten engagierten sich Heribert Beckermann und Wenche Burger-Nøstvold, die auch als Künstlerin an der Ausstellung teilnimmt. Neumann lud die Anwesenden ein, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und sich auch selbst mit persönlichen Eindrücken und Kommentaren zur Ausstellung auf einem Kunstwerk zu verewigen.

Das Projekt wurde von den Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg in Kooperation mit dem Museumsdorf Cloppenburg und der Volkshochschule Cloppenburg (VHS) durchgeführt und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. August, jeweils 9 bis 18 Uhr, im Vortragssaal der Münchhausenscheune zu sehen.

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