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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Die Schicksalsschläge der Malerin Frida Kahlo

14.05.2019

Cloppenburg Ein Leben voller Schicksalsschläge begleitete die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907 bis 1954), die aber trotzdem nie ihren Lebensmut verloren hatte. Auf Kahlos Lebensweg, sowohl künstlerisch als auch persönlich, nahm die Schauspielerin Susanne von Borsody jetzt die Zuhörer im voll besetzten Kulturbahnhof mit.

„Wir freuen uns, hier zu sein“, verkündete die Schauspielerin eingangs, die zusammen mit dem Trio Azul aus Briefen und Tagebüchern der Künstlerin rezitierte. „Wir freuen uns auch“, kam als Antwort spontan aus dem Publikum, und viele waren auch gekommen, um Susanne von Borsody zu erleben.

„Sie malt mit Worten ein Bild“, beschreibt die Schauspielerin die Künstlerin, „ihre Kunst ist wie eine Schleife um eine Bombe“. Eine Stahlstange durchbohrte ihr bei einem Unfall das Becken. Die Prognose sei nicht positiv gewesen, und doch nahm sie das Schicksal an und begann bereits im Bett zu malen. Das Publikum bekam einen Eindruck vom künstlerischen Schaffen durch Präsentationen ihrer Bilder, die immer wieder ihre derzeitige Lebenslage widerspiegelten und teilweise schockierend wirkten.

Mehr als 30 Operationen musste Kahlo über sich ergehen lassen, hatte diverse Beziehungen und Fehlgeburten, all diese Schicksalsschläge wurden in den Bildern und den rezitierten Texten deutlich.

Susanne von Borsody tauchte durch ihre Mimik und Gestik sowie stimmlich tief in die Welt Frida Kahlos ein. Die Musik des Trios unterstrich dabei die Gefühlswelt der Künstlerin. Die Phase der Alkoholabhängigkeit Kahlos meisterte von Borsody so eindrucksvoll, dass spontan Applaus aufkam.

Ihre Schicksalsschläge, ihr Schmerz und ihre unglücklichen Liebschaften – all das sind Erfahrungen, die sich in ihren Werken widerspiegeln und widersprüchlich zu ihren teilweise lustigen Briefen und Tagebucheintragungen wirkten. „Ich hoffe, froh zu sterben, und ich hoffe, niemals wiederzukommen“ zitierte Susanne von Borsody am Schluss und entließ das angetane und begeisterte Publikum mit den Worten „Seid gut zueinander!“

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