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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Aus „Solid Tuesday“ wird „Nimmer“

11.08.2018

Cloppenburg Altlasten loswerden, einen Neustart wagen – das packen Tobias Block, Daniel Pelz, Rico Oberschelp, Jonas Vallan und Pascal Tinnemeyer mit „Nimmer“ an. Ein Teil der jungen Musiker wagte die ersten Schritten auf den kleinen und größeren Bühnen bereits als „Solid Tuesday“. Dieses Kapitel ist für die Cloppenburger nun abgeschlossen. „Wir haben eine Booking-Agentur gefunden und dann ein bisschen was verändert. Die alte Band gab es, seit wir so 14 Jahre alt waren. Wir hatten das Gefühl, wir sind festgefahren“, beschreibt es Sänger Rico Oberschelp beim Pressetermin.

Und so entschied sich die Band für einen klaren Schnitt. Ein Band-Mitglied schied aus zeitlichen Gründen aus, Pascal Tinnemeyer aus Bremen kam dazu. Der Name wurde geändert und auch die Sprache der Texte: Die Jungs singen auf Deutsch. Die Musik soll ähnlich bleiben – Indie-Rock mit Einflüssen von Brit-Pop, beschreibt es der Sänger. „Wir machen eigentlich nichts anders als vorher – das Publikum versteht uns nur besser“, schmunzelt Daniel Pelz, der E-Gitarre spielt und früher hauptverantwortlich war für die Texte.

„Wenn ich auf Englisch getextet habe, waren die Zeilen wirklich flach. Beim Schreiben hat Daniel darauf geachtet, dass ich die Wörter aussprechen kann“, sagt Oberschelp. Auch auf der Bühne habe er sich sehr stark auf die Aussprache konzentriert. „Auf Deutsch zu singen hat sich direkt besser angefühlt, es ist leichter auf der Bühne“, so der Lehramts-Student.

Der neue Name entstand durch Wortspiele. Der Schmetterling, der auch das Emblem von „Solid Tuesday“ darstellte, sollte erhalten bleiben. Dann sei man vom Schmetterling auf die Raupe und dann auf die Raupe Nimmersatt gekommen. „Nimmer“ klingt gut, fanden die Jungs und starteten Anfang des Jahres mit den Vorbereitungen für das neue Band-Projekt.

Unterstützt werden sie dabei von der Agentur „Lotta Live“ aus Hannover. „Wir wollten die Band professioneller vorantreiben. Bei den vielen Aufgaben sind wir nicht mehr dazu gekommen, Musik zu machen“, sagt Daniel Pelz, der ebenfalls studiert. Außerdem komme man ohne Agentur nicht aus Cloppenburg heraus – was langfristig das Ziel der Fünf ist.

Auftritte auf großen Festivals seien nicht abwegig. „Wir glauben schon, dass wir das schaffen können. Aber es steckt viel Arbeit dahinter“, erläutert Oberschelp. Viel Arbeit liegt auch hinter den Musikern. Am 24. August wollen sie bei einem Konzert im Kulturbahnhof ihre neue CD „Echolot“ vorstellen.

Ein einstündiges Set haben die Musiker in den vergangenen acht Monaten ausgearbeitet und ihr Band-Dasein damit auf komplett neue Füße gestellt. Die Inspiration für ihre Musik schöpfen die Cloppenburger aus dem Alltag. „Wir versuchen schon, die Texte zu verschlüsseln, damit wir uns nicht nackt auf die Bühne stellen“, sagt Oberschelp, der sich jetzt auf Deutsch auch ans Songwriting wagt.

Wenn jemand eine Text-Idee habe, werde sie häufig von allen Band-Mitgliedern weiter gesponnen. „Jeder haut seinen Einfluss dazu, so wird es die Geschichte von allen“, erläutert der Band-Sänger. Noten lesen kann im Übrigen nur der Schlagzeuger.

Beim Releasekonzert im Cloppenburger Kulturbahnhof hoffen die Musiker auf ähnliche Resonanz wie mit ihrem alten Band-Projekt. Um die 200 Leute lauschten zuletzt „Solid Tuesday“. Unter dem neuen Namen müssten die Fünf erst noch bekannt werden.

„Viele Leute sind wegen des Namens verwirrt. Sie finden den Sound aber echter. Und sie merken, dass wir uns damit wohler fühlen“, sagt Oberschelp. Vor den Cloppenburgern stehen am 24. August ab 20 Uhr noch „Banana Roadkill“, „Toni Trash“ und „Chester Park“ auf der Bühne.

Karten im Vorverkauf gibt es ab 10 Euro beim „Musik Boulevard“, im „Kulturbahnhof“ oder bei den Band-Mitgliedern. An der Abendkasse kostet ein Ticket 15 Euro. Die CD gibt es bei der „Nimmer“-Premiere für 8 Euro zu kaufen. Dann wird sich zeigen, wie der Neustart bei den Fans ankommt.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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