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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Blühwiesen sollen neuen Friedhof bereichern

30.04.2019

Cloppenburg Mandelröschen, Bechermalve und Zitronen-Monarde sollen bald auf dem neuen Friedhof der katholischen Kirchengemeinde St. Andreas an der Vahrener Straße wachsen. Am Montagmorgen haben die beiden Friedhofsgärtner Jürgen Grüßing und Daniel Menke auf etwa 1000 Quadratmetern zwei Wildblumen-Mischungen ausgesät.

So will die Kirchengemeinde etwas für den Naturschutz und die Insekten tun, erläutert Josef Drüding, bei der Kirchengemeinde für die Friedhofsverwaltung zuständig, beim Pressetermin am Montagmorgen. Außerdem wolle man so den Arbeitsaufwand für die Friedhofsgärtner verringern – denn die müssten auf den Fläche sonst alle 14 Tage mit dem Rasenmäher tätig werden.

Insgesamt wurde die Mischung auf zwei Flächen verteilt, die unterschiedlich beschaffen sind, sagt Drüding. Eine potenzielle Blühfläche liegt im vorderen Teil der Friedhofsfläche und im Schatten – hier wurde außerdem die Rasenfläche komplett abgetragen.

Die zweite Fläche ist im hinteren Teil angelegt worden. Hier wurde die Fläche nur gefräst, sagt Friedhofsgärtner Daniel Menke. „Das ist weniger Aufwand. Wir müssen mal schauen, wie sich die Flächen entwickeln.“

Im Frühjahr 2020 wird sich der Kirchenausschuss dann anschauen, wie sich die beiden unterschiedlich beschaffenen Flächen entwickeln. Die Kirchengemeinde hat genau die gleiche Blühmischung gekauft, die die Stadt Cloppenburg bereits verwendet. So sollen die Flächen bald in Sommertönen und in Pastelltöne blühen.

„Der Knackpunkt wird sein, wie die Flächen im Herbst aussehen, wenn die Pflanzen abgestorben sind. So ein Friedhof ist ein emotionaler und sensibler Bereich“, sagt Drüding. Denn eigentlich sollen die Friedhofsgärtner mit den Flächen keine Arbeit mehr haben. Die Pflanzen sollen sich idealerweise wieder aussäen und dann im kommenden Jahr wieder in voller Blüte stehen.

Mehr als 8000 Quadratmeter können auf dem neuen Friedhof noch in Blühwiesen umgewandelt werden, schätzt Drüding. Wenn der Kirchenausschuss die Umsetzung nach der Testphase in diesem Jahr für gut befindet, steht weiteren Blühflächen nichts im Weg. Auch auf dem St. Josefs Friedhof wäre dafür noch Platz. Geplant sind laut Drüding auch Insektenhotels und Nisthilfen für Vögel an den Bäumen. Dann könnten auch Schulen den Friedhof als Lernort nutzen, sagt Menke. So sollen Hemmungen der Kinder gegenüber dem Friedhof abgebaut werden, hofft der Friedhofsgärtner.


Ein Spezial zum Insektenschutz unter   nwzonline.de/insektenjahr 
Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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