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Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Drei Gottesdienste gestrichen

28.08.2019

Cloppenburg Bis auf einige kritische Nachfragen bezüglich der neuen Gottesdienstordnung verlief die Pfarrversammlung der St.-Andreas-Gemeinde am Montagabend harmonisch. Pfarreiratsvorsitzende Theresia Klinker konnte in der Mensa des Clemens-August-Gymnasium gut 150 Interessierte aus allen Gemeindeteilen begrüßen. Der Schulleiter der Liebfrauenschule, Andreas Weber, führte gekonnt durch die 90 Minuten mit den Schwerpunktthemen „Schutzkonzept der Pfarrgemeinde“, „Ideenwettbewerb Kirchplatz St. Andreas“, „öko-faire Gemeinde“ und das Glaubensjahr „Memory“.

Pfarreiratsmitglied Anne Vorwerk machte deutlich, dass aufgrund der zurückgehenden Kirchenbesuchszahlen, dem Ausscheiden der emeritierten Pfarrer und der begrenzten Anzahl an Küsterdiensten eine Streichung von neun auf sechs Gottesdiensten an Wochenenden notwendig sei. Die Entscheidung sei auf demokratischem Wege gefallen, und man habe diese als einen gangbaren Weg für die Gesamtgemeinde erachtet. „Einschnitte tun weh, aber wir können auch nicht alle Frustrationen lösen“, ergänzte Pfarrer Bernd Strickmann. Außerdem, so stellte er immer mehr fest, habe sich die Argumentation des Gemeindeteils „ausgeschlichen“.

Kaplan Michael Bohne stellte das Schutzkonzept der Pfarrgemeinde vor, in dem es um Maßnahmen zur Stärkung von Minderjährigen sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen geht. Leitungen aller kirchlichen Gruppen sind aufgerufen an einer Fort- und Weiterbildung teilzunehmen. Es gehe nicht um einen Generalverdacht, sondern „wir müssen achtsam sein“, sagte Bohne. An der Fortbildung für die abgelaufenen Zelt- und Ferienlager hätten bereits 90 Prozent der Betreuenden teilgenommen.

Verwaltungsleiterin Karin Niemöller stellte den Fahrplan zur Umgestaltung des Kirchplatzes vor. Priorität bei der Umgestaltung hätten das Pfarrheim, ein „Haus der Beratung“, die Bücherei und zukünftig auch das Forum und die Verwaltung. Zahlreiche namhafte Architekten seien schon angeschrieben worden, eine Bewertungskommission werde im September die Entwürfe sichten, und im Dezember solle der Kirchausschuss endgültig beraten.

Theresia Klinke rief alle Pfarrgemeindemitglieder auf, sich aktiv an der „ökofairen Gemeinde“ zu beteiligen. „Es geht um unser und Euer Verhalten“, verdeutlichte sie. Mit zwei Maßnahmen wolle man beginnen. Mindestens zwei Produkte auf Kirchenveranstaltungen sollten künftig aus fairem Handel sein, dazu bei entsprechenden Anlässen faire Geschenke überreicht werden. Klinke machte gleichzeitig auf die Produkte im Eine-Welt-Laden im Forum an der Sevelter Straße aufmerksam. Ziel der Maßnahme sei letztendlich das Zertifikat „ökofaire Gemeinde“.

An Schätze des Christentums wolle das Glaubensjahr „Memory“ erinnern und besondere Ereignisse ins Gedächtnis rufen, sagte Günter Kannen. Beginnend mit einem Adventsmarkt, der mit der Glaubenstradition verknüpft sei, flankiert von weiteren besonderen Veranstaltungen, wie beispielsweise Erntedankgottesdienst, Wanderungen auf den Spuren des Jakobswegs oder mit einem Mahl für Menschen, denen es nicht so gut geht, sollen diese christliche Werte in den Mittelpunkt gestellt werden.

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