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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Planungen In Cloppenburg: Kirche nimmt für Areal rund um St.-Andreas Millionen in die Hand

06.11.2018

Cloppenburg Die katholische Stadtgemeinde wird in den kommenden Jahren das Umfeld der St.-Andreas-Kirche neu gestalten. Dabei gehe es konkret um den Neubau des Pfarrheims, den Bau eines Hauses für alle kirchlichen Beratungsstellen auf dem Grundstück von ehemals Bauernschänke Wienken und den Neubau der katholischen öffentlichen Bücherei, die jetzt im Haus Edith Stein untergebracht ist, sagte Pfarrer Bernd Strickmann am Montag bei einem Pressegespräch im Forum an der Sevelter Straße.

Dazu werde bereits Anfang kommenden Jahres ein Architektenwettbewerb gestartet, so Strickmann. Es sollen nicht alle Gebäude auf einmal realisiert werden, sondern in einer Art „Salamitaktik“. Dafür nimmt die Kirche Millionen in die Hand.

Hand in Hand will die Kirchengemeinde mit der Stadt zusammenarbeiten. Konkret geht es zum einen um die Ausarbeitung eines neuen Bebauungsplanes für diesen Bereich. Zum anderen will die Kirchengemeinde künftig nicht mehr allein für die „Stadtbücherei“ zuständig sein, sondern die Stadt Cloppenburg mit ins Boot holen.

Zudem brachte Strickmann auch noch den großen Parkplatz des Edith-Stein-Hauses in die Diskussion, der zwischen Fröbelweg und Löninger Straße inklusive der Gebäude-Fläche rund einen Hektar groß ist. Was damit passiere, stehe noch in den Sternen, hieß es.

Fragen über Fragen, mit denen sich in den kommenden vier Jahren der Kirchenausschuss beschäftigen soll. Dieses Laien-Gremium, das grob gesagt für Geld, Personalangelegenheiten und Liegenschaften der Gemeinde zuständig ist, wird am kommenden Wochenende, 10. und 11. November, neu gewählt. Aus den vier Gemeindeteilen der Stadtgemeinde – St. Andreas, St. Josef, St. Augustinus und St. Bernhard –stellen sich insgesamt 19 Personen zur Wahl. 14 kommen nach folgendem Prozedere in den Ausschuss: Zum einen sind diejenigen zwei Kandidaten gesetzt, die stadtgemeindeweit die meisten Stimmen errungen haben. Dazu kommen dann noch jeweils drei Personen aus den einzelnen Gemeindeteilen.

Den Vorsitz hat Pfarrer Strickmann inne – der Geistliche will dann aber nur noch zwölf Monate weitermachen und ihn dann an ein Kirchenausschuss-Mitglied abgeben, das von diesem Gremium gewählt wird. Ein im Offizialatsbezirk Oldenburg einmaliger Vorgang, so der Pfarrer.

Es werde – so Strickmann weiter – häufig die Macht der Geistlichen in der Kirche kritisiert. Hier biete sich die Gelegenheit, Macht abzugeben. So habe er es – erklärte Strickmann – auch schon im Hinblick auf den Kuratoriums-Vorsitz beim St.-Josefs-Hospital sowie beim Alten- und Pflegeheim St.-Pius-Stift gehalten.

Dass er – so Strickmann weiter – nicht bereits in der vergangenen Wahlperiode den Vorsitz abgegeben habe, sei dem künftigen Verwendungszweck der St.-Augustinus-Kirche geschuldet gewesen. Bekanntlich hatten einige Gemeindemitglieder scharf gegen die Umwandlung in eine Bücherei protestiert, die letztlich aus Kostengründen nicht zustande kam. Strickmann: „Ich wollte mich da nicht wegducken.“

 Die Wahllokale:

Alte Kaplanei St. Andreas: 11. November von 9 bis 13 und von 17 bis 18 Uhr.

Pfarrheim St. Augustinus: 11. November von 9 bis 13 Uhr.

Pfarrheim St. Bernhard: 10. November von 16 bis 19.30 Uhr und 11. November von 9 bis 13 Uhr.

Vorraum der St.-Josef-Kirche: 10. November von 16 bis 19.30 Uhr und 11. November von 9 bis 13 Uhr.

Briefwahlunterlagen gibt es im Forum an der Sevelter Straße 4, Wahlberechtigte müssen am Tag der Wahl mindestens 16 Jahre alt sein.

St. Josef: André Berssenbrügge, Anna Middendorf, Stefan Riesenbeck, Hermann Schröer, Fritz Strop.

St. Augustinus: Theodor Deeken, Stefan Läsche, Norbert Marquering, Anne Pohlmann.

St. Bernhard: Manfred Groneick, Reinhard Lenartz, Willehard Plaspohl, Heinz Georg Kuper.

St. Andreas: Gerhard Büssing, Monika Deeken, Bernard Greten, Ansgar Meyer, Peter Möller, Karin Niemöller.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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