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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Inklusion künstlerisch sichtbar machen

13.02.2019

Cloppenburg Ein gemeinsames Angebot für Menschen mit und ohne seelische Beeinträchtigungen zu schaffen – das hat sich das Projekt „Kunst-Burg“ auf die Fahnen geschrieben. Am Dienstagnachmittag stellte es in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für psychisch kranke Menschen im Haus Bethanien in Cloppenburg, der Tagesstätte und ambulanten Wohnbegleitung des Gemeindepsychiatrischen Zentrums (GPZ) in Cloppenburg sowie drei Kunstschaffenden ein Teilprojekt vor, das offene, inklusive Strukturen ausbauen soll.

In zwei Jahren wird es sechs Kunstinstallationen in Cloppenburg und Friesoythe geben. Dabei arbeiten ein Fotograf, eine Musikerin und ein Bildhauer mit den Projektteilnehmern zusammen. „Sie haben ganz schnell Feuer gefangen, als wir sie gefragt haben“, erklärt Tagesstättenleiterin Elisabeth Scheffczyk. Beim Projekt setzen die Organisatoren stark auf Kontakte und Kooperationen mit der Ehrenamtsagentur, dem Landkreis, der Musikschule, sozialen Institutionen, Schulen und den beiden beteiligten Städten, um auch Menschen ohne seelische Beeinträchtigungen anzusprechen. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert und steht allen Personen im Landkreis Cloppenburg kostenfrei zur Verfügung.

Los geht es mit dem Fotokursus „Fotografie für dich, für mich, für alle“. Vom 18. März bis 13. Mai lernen Anfänger und Fortgeschrittene unter der Leitung von Josef Bührmann (Lastruper Fotowerkstatt) etwas über Theorie und Praxis der Fotografie. Der 70-Jährige übt mit den Teilnehmern das Fotografieren mit dem Smartphone und der Kamera. Verschiedene Motive – Tiere, Stadtbild, Landschaften, Porträts, Gruppenaufnahmen – werden praktisch umgesetzt. Je nach Zeitrahmen steuert der Lastruper Orte in der Umgebung, wie den Baumweg, Bührener See oder Talsperre, an. In seinem Studio werden dann einige Bilder nachbearbeitet. Zum Schluss sollen die besten Motive ausgewählt werden.

Es folgt der Kursus „Töpfern für das Haus Bethanien“ unter der Leitung von Bernhard Köster (Atelier Köster) vom 27. Mai bis 1. Juli. In der Cloppenburger Johann-Comenius-Oberschule will der 69-Jährige mit den Teilnehmern mit Tonplatten arbeiten. Dabei sollen Handabdrücke entstehen, die als Puzzlestücke ineinander greifen und so Inklusion ein Stück sichtbar machen. Der Cloppenburger möchte zum Gespräch animieren, Lösungswege für diese Aufgabe zu finden und figurativ zu arbeiten. Das entstandene Puzzle kann anschließend auf Holz oder Stein dauerhaft befestigt und ausgestellt werden.

Vom 20. August bis 1. Oktober leitet die Musiktherapeutin Heidi Schwantje (Musikschule des Landkreises Cloppenburg) den Kursus „Musik ist die Sprache, die wir alle verstehen!“ in der Tagesstätte Friesoythe an der Moorstraße. Die 51-Jährige möchte mit den Teilnehmern deren Lieblingslieder singen – wenn vorhanden, kann eine Gitarre mitgebracht werden. Die Friesoytherin ist für alles offen, ob nun A cappella, mehrstimmig oder instrumental. 

Das GPZ bietet bei allen Projekten einen Fahrdienst an. Bei der Abschlussveranstaltung für 2019 sollen im Herbst die Projektergebnisse vorgestellt werden. Der Projektzyklus wird dann in 2020 wiederholt.

Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf zehn Personen beschränkt. Anmeldungen nimmt der Ergotherapeut Andreas Schwindeler (Telefon 0 44 71/ 7 01 09 07; E-Mail andreas.schwindeler@kh-clp.de) entgegen.

Neele Körner Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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