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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

An dieser Fassade platzt der Putz ab

24.08.2019

Cloppenburg Der Zustand des Außengemäuers der St.- Josef-Kirche und die Neugestaltung der Verabschiedungsräume in der Friedhofskapelle auf dem St.-Andreas- Friedhof sind am Donnerstagabend die zentralen Themen bei der Kirchenausschusssitzung im Alten- und Pflegeheim St.-Pius-Stift gewesen.

Bauausschussvorsitzender Manfred Groneick machte anhand von Fotos auf die erheblichen Schäden – Putzabplatzungen – an den Waben der St.-Josef-Kirche aufmerksam. Es gebe dringenden Handlungsbedarf. Durch einen strengen Winter oder übermäßige Nässe würden die Schäden noch größer. Der Ausschuss beschloss, die Wetterseite der St.-Josef-Kirche fachmännisch und gründlich untersuchen zu lassen, um daraus eine Prognose für die Gesamtfläche ableiten zu können.

Der Vorsitzende des Friedhofausschusses, André Berssenbrügge, stellte die Pläne zur Neugestaltung der Verabschiedungsräume auf dem St.-Andreas-Friedhof vor. Von den ersten Plänen mit Kosten in Höhe von circa 585 000 Euro habe man sich verabschiedet. Weil das Friedhofswesen in der St.-Andreas-Gemeinde einen eigenen – in sich geschlossenen – Haushalt bildet und sich damit selbst tragen muss, hätten die massiven Investitionen zwangsläufig auch die Gebühren stark steigen lassen. Der Plan hätte die Nutzungsgebühr pro Sterbefall von derzeit 205 Euro auf circa 430 bis 480 Euro hochgetrieben. Man habe habe aber eine moderate Erhöhung der Nutzungsgebühr auf 280 Euro angepeilt.

„Das Grundkonzept ist erhalten geblieben, aber baulich reduziert worden“, sagte Berssenbrügge. Auf Basis einer Nutzungsgebühr von 280 Euro dürften die Gesamtkosten nur bei 290 000 Euro liegen. Bis zu sechs Särge könnten gleichzeitig aufgebahrt werden, davon drei Särge in den Verabschiedungsräumen und drei in den Kühllagern.

Die Verabschiedungsräume würden um vier Quadratmeter größer, so dass größere Gruppen würdig vom Verstorbenen Abschied nehmen könnten. „Wir schreiben uns Leben, Tod und würdevolles Abschiednehmen auf die Fahne und dürfen deshalb keine schlechte Qualität anbieten“, sagte Pfarrer Bernd Strickmann. Er wies dabei auch auf die immer individueller werdenden Bestattungsformen – auch bei weltlichen Anbietern – hin.

Geplant ist auch ein temporäres Kolumbarium. Hier fänden noch nicht bestattete Urnen einen würdevollen Aufbewahrungsort, versicherte Strickmann. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass dieses Vorhaben weiterverfolgt werden soll.

Der Kirchenmusiker von St. Andreas, Karsten Klinker, beschrieb den Zustand der Orgeln in den vier Teilgemeinden der Stadtgemeinde St. Andreas als nicht optimal. Dies sei insbesondere in der St.-Bernhard-Kirche zu Emstekerfeld der Fall. Der Klang leide, und Schimmelbildung trete aufgrund von Nässe auf. Der Ausschuss entschied, im nächsten Jahr die Reinigung und Überholung anzugehen.

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