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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Jazz-Frühschoppen, Schmiedekunst und Müllerhandwerk

10.09.2019

Cloppenburg Dem Schmied bei der Arbeit an der glühend heißen Esse über die Schulter zu schauen oder gemeinsam mit dem Müller in einer historischen Windmühle Hafer zu mahlen – all das konnten die Besucher beim Tag des offenen Denkmals im Cloppenburger Museumsdorf machen.

Bei schönstem Spätsommerwetter genossen zahlreiche Besucher den Bummel durch das weitläufige Gelände mit seiner Vielzahl an historischen Gebäuden. An diesem Sonntag mit freiem Eintritt waren einige traditionelle Handwerkskünste hautnah zu erleben. Schmied Jörg Mennen hatte das Feuer in der alten Schmiede entfacht, und das regelmäßige Schlagen des Hammers auf den Amboss lockte die Besucher in die kleine Werkstatt. Dort zeigte er gemeinsam mit seinem „Schmiede-Praktikanten“ Maximilian Schnabel, wie viel Arbeit, Kraft und Schweiß notwendig ist, um mit purer Muskelkraft aus einem Stück Metall ein Messer zu schmieden.

Die Windräder der Kokermühle drehten sich an diesem Tag ebenfalls: Müllermeister Erich Brauner erläuterte den interessierten Besuchern die Besonderheit der historischen Mühle und ihre Funktionsweise. Die Mühle war zunächst als Wasserschöpfmühle zur Trockenlegung der Moorgebiete in Edewecht gebaut worden. Erst später erfolgte die Umrüstung zur Getreidemühle.

Am Sonntag konnten die großen und kleinen Besucher selbst Hafer in den großen Mahltrichter schütten, beim Mahlen des Getreides zwischen den großen Mahlsteinen zuschauen und erleben, wie der fein gemahlene Hafer am Ende in den Jutesack rieselte. „Der heute gemahlene Hafer wird als Viehfutter verwendet. Hier werden keine Lebensmittel nur zum Spaß genutzt und dann weggeworfen“, betonte der Müllermeister ausdrücklich.

Beim Jazz-Brunch der Jazz- und Bluesfreunde am Dorfkrug genossen die Gäste nicht nur kulinarische Leckereien und kühle Getränke, sondern wurden von der Oldenburger Band „Heart of Gold“ bestens musikalisch unterhalten. Besonders Sängerin Claudia Fröhlich sorgte mit ihrer herzlichen und mitreißenden Art für ausgelassene Stimmung und begeisterte mit ihrer eindrucksvollen Stimme. Die Zuschauer ließen sich nicht lange bitten und klatschten und sangen „als großartiger Cloppenburger Chor“ begeistert mit. Unter dem Motto „Those were the Days“ ließ die Band mit den größten Hits aus den 1960er und 70er Jahren das Gefühl der Flowerpower-Zeit wieder lebendig werden. Neben Songs von den Beatles, den Stones und Bob Dylan erinnerte sie musikalisch eindrucksvoll und mit großartigen Solo-Einlagen an die Woodstock-Legenden wie Janis Joplin, Crosby, Stills, Nash &Young und Carlos Santana.

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