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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kulturförderer amüsieren sich im Bahnhof prächtig

19.08.2019

Cloppenburg An die 90 Mitglieder des Fördervereins Kulturbahnhof Cloppenburg haben am Freitag einen absolut erquicklichen Abend im Saal des Bahnhofs erlebt. Der Vorstand gab Einblick in die Arbeit, vor allem aber amüsierte man sich prächtig über Martin Frank, einem Komiker, Moderator und Schauspieler aus Niederbayern, der als Gast eingeladen wart.

Der im Mai dieses Jahres neu gewählte Vorsitzende des Fördervereins, Holm Diedrichs, der Mechthild Antons abgelöst hatte, sagte, er wolle versuchen, mehr junge Leute in den Verein zu bringen. „Das Thema Kultur ist wichtig, und die Jugend sollte mit einbezogen werden“, so der 66-Jährige. Seit zehn Jahren wohnt Diedrichs mit seiner Frau in Cloppenburg und fühlt sich hier sehr wohl, wie er sagt. „Ich fühle mich in Cloppenburg sehr wohl“, bekannte er sich klar zu seiner neuen Heimat. Der kulturelle Betrieb im Bahnhof wird ausschließlich von ehrenamtlichen Kräften gemanagt, so Diedrich.

Mit Freude stellte der Vorsitzende den Gast des Abends vor. Martin Frank stand schon mit zwölf Jahren auf der Bühne. Mit 21 Jahren begann er die Ausbildung zum Schauspieler. Im Jahr 2015 bestritt er seinen ersten kabarettistischen Auftritt. „Unser heutiger Künstler hat es drauf“, sagte Diedrichs.

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass Frank es versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Er begann mit einem „Warm up“. Dabei sollten sich die Besucher ein wenig bewegen: „In der katholischen Kirche heißt das ,Warm up’ Rosenkranz“.

Frank wollte Opernsänger werden, aber schnell sei ihm klar geworden, dass das in seinem Dorf und der Familie nicht so recht ankam. Dass er musikalische Fähigkeiten hat, zeigten seine Gesangseinlagen während des Auftritts. Anschließend befasste er sich mit aktuellen Themen wie Mietpreise und Bildungsfragen: „Müssen alle einen Bachelor haben“, fragte er.

Beim Thema Liebe berichtete der Künstler über sein Leben auf dem Bauernhof. Große Sorge habe der Oma das Thema Heiraten bereitet. „Jeweils an Weihnachten vorm Tannenbaum beim Lied ,Ihr Kinderlein kommet’ waren alle Blicke auf mich gerichtet“, sagte Frank und erhielt dabei erneut viel Beifall. Das Thema Mieten fehlte auch nicht. „Für 25 Quadratmeter sollte ich in München 1000 Euro zahlen.“ Nun, am Ende sei er wieder in seinem Heimatort gelandet. Auch sein Bericht über seine Tätigkeit als Kellner provozierten das Publikum zu herzhaftem Lachen und viel Beifall, den er sich für seine tolle Abendunterhaltung redlich verdient hatte.

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