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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Evangelische Kirche: Braun übt Kritik an Konsumstreben der Menschen

20.02.2020

Cloppenburg /Vechta /Wiehl Der ehemalige Kreispfarrer des evangelischen Kirchenkreises Oldenburger Münsterland, Michael Braun (50), ist jetzt in sein neues Amt als Superintendent des Kirchenkreises An der Agger (rheinische Kirche) eingeführt worden. „Mit so einer großen Abordnung aus meinem ehemaligen Kirchenkreis habe ich gar nicht gerechnet“, freute sich Braun über die zahlreichen Gemeindeglieder, die sich mit dem Oldenburger Bischof Thomas Adomeit auf zum Gottesdienst in der Wiehler Kirche gemacht hatten. Der Kirchenkreis „An der Agger“ ist im Bergischen Land mit Sitz in Gummersbach.

Braun war ab 1996 Vikar in Lohne gewesen und hatte 2001 seine erste eigene Pfarrstelle in Löningen übernommen, wo er zusätzlich 2004 zum Kreispfarrer des damaligen Kirchenkreises Cloppenburg und nach der Fusion der beiden evangelischen Kirchenkreise Cloppenburg und Vechta zum Kreispfarrer des Kirchenkreises Oldenburger Münsterland (OM) gewählt wurde. Daneben war er zunächst in den Kirchengemeinden Lohne und dann in Emstek-Cappeln mit einem Gemeindeanteil tätig.

In der voll besetzten Wiehler Kirche feierten 380 Menschen einen bewegenden Gottesdienst, der live ins evangelische Gemeindehaus übertragen wurde. Zunächst wurde Brauns Vorgänger, Superintendent Jürgen Knabe vom Präses der rheinischen Kirche, Manfred Rekowski, von seinem Amt entpflichtet. Die Leitung eines Kirchenkreises sei die herausforderndste Arbeit, die in der Kirche zu vergeben sei. Ein Superintendent habe zwar keine direkte Macht, aber er verfüge über Argumente, er könne geistliche Impulse setzen, und er könne widersprechen, so Rekowski.

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Dieser wünschte dem neuen Superintendenten Braun „Weisheit, Geistesgegenwart, Fantasie, Geduld – und auch Vergesslichkeit, was manche Sitzung und manchen Konflikt angeht“.

Nach der Einführung hielt Braun seine erste Predigt als neuer Superintendent über Matthäus 20, 1-16 (Arbeiter im Weinberg). „Darf es noch ein bisschen mehr sein?“, lautet Brauns Einstiegsfrage. Mehr essen, mehr besitzen, mehr arbeiten, mehr haben, immer mehr – auch, um der Angst bei Veränderungen zu begegnen. Dieses „Immer mehr“ sei zu viel für den Menschen und die Umwelt. Bei Gott gebe es stattdessen „einfach nur genug“. Genug Hoffnung, Liebe und Vertrauen, genug von den wirklich wichtigen Dingen.

Anschließend gab es einen Empfang in der Wiehler Stadthalle mit rund 500 geladenen Gästen.

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