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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Ems-Dollart-Region“ trifft sich im Museumsdorf

28.06.2019

Cloppenburg Landrat Johann Wimberg hat am Donnerstag die Mitglieder des Zweckverbandes „Ems-Dollart-Region“ (EDR) im Museumsdorf begrüßt. Der Verband, in dem auch der Landkreis Cloppenburg eines von 100 Mitgliedern ist, setzt sich für die grenzübergreifende Zusammenarbeit im nördlichen Grenzraum zwischen den Niederlanden und Deutschland ein. Zur Ratssitzung treffen sich die Mitglieder immer in einer anderen Stadt der Region – und diesmal in Cloppenburg.

Dass die Sitzungen rotieren, dient dazu, sich gegenseitig, also die Mitgliedsstädte-, gemeinden und -kreise, kennenzulernen. „Es kann eine Inspiration sein, zu sehen, was andere Gemeinden in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Kultur oder Tourismus erreichen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Bert Bouwmeester.

Etwa 60 Mitglieder waren bei der Ratssitzung im Dorfkrug im Museumsdorf vertreten. „Es hat ein bisschen gedauert, herzufinden“, sagte Bouwmeester. „Aber man kommt hier in eine wunderbare Welt der Vergangenheit – inmitten einer modernen Stadt.“ Nach mehr als 42 Jahren sei die EDR zu einem unverzichtbaren Bindeglied für die grenzübergreifende Zusammenarbeit geworden. Der Bedarf an Unterstützung, Beratung und einem Netzwerk wachse weiter.

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Strategie „No(o)rd 2020+“. Darin werden politische Ziele für die Entwicklung der Ems-Dollart-Region festgelegt. „Grenzübergreifende Aktivitäten und Projekte können unserer Region helfen, die vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern“, sagte Bouwmeester.

In diesem Zusammenhang nahm Wimberg den Ausbau der E 233 in den Blick. „Die Europastraße ist nicht nur etwas für die Emsländer und Cloppenburger, sondern auch eine grenzübergreifende Straße in die Niederlande.“ Für den Landkreis Cloppenburg sei der Zweckverband EDR „ein wichtiger Partner, um die Region bis in die Niederlande hinein zu stärken“.

Auch im Museumsdorf gibt es zahlreiche Verbindungen nach Holland, wie Dr. Julia Schulte to Bühne erläuterte. Ein Beispiel ist die Kokermühle im Museumsdorf. „Das ist eine niederländische Erfindung.“ Ebenso sei das Gebäudeerhaltungsprojekt „Monumentendienst“ nach holländischem Vorbild entstanden, so Schulte to Bühne. Hinzu komme, dass viele holländische Besucher ins Museumsdorf kämen. So gab es auch für die EDR-Mitglieder nach der Ratssitzung eine Führung – eine holländisch-deutsche.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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