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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Medizin: Darmzentrum informiert Bevölkerung

29.03.2014

Cloppenburg Bei einem Informationstag im Krankenhaus hat das interdisziplinäre Darmzentrum des St. Josefs-Hospitals jetzt die Risikofaktoren, Vorsorgemöglichkeiten und Behandlungsarten im Zusammenhang mit Darmkrebs vermittelt. An Informationsständen gingen die Chefärzte und deren Teams auf Fragen der Besucher ein. Darüber hinaus gab es Führungen durch die Gastroenterologie, die Viszeralchirurgie und die Onkologie/Hämatologie.

Darmkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebsarten. Jährlich werden mehr als 62 000 Menschen mit der ernsten Diagnose konfrontiert. Bei Männern rangiert der Darmkrebs hinter Prostata- und Lungenkrebs auf Platz drei, bei Frauen auf Platz zwei hinter dem Brustkrebs. Mehr als 27 000 Menschen versterben jedes Jahr infolge der Erkrankung. Das zertifizierte Darmzentrum des St. Josefs-Hospitals ist ein Zusammenschluss von Spezialisten, die auf eine messbare Verbesserung bei der Diagnose und Behandlung der tückischen Krankheit durch dichten Informationsaustausch setzen.

Die Chefärzte des Darmzentrums stellten verschiedene Aspekte der Erkrankung Darmkrebs sowie geeignete Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten vor. „Vielen Patienten ist noch immer nicht bewusst, wie unkompliziert und schmerzfrei eine Darmspiegelung verläuft“, erläuterte Dr. Eckhard Brinkmann, Chefarzt der Gastroenterologie.

Dr. Hans-Günther Hempen, Chefarzt der Viszeralchirurgie, betonte die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Aufklärung: „Mit unserem Informations- und Sprechstundenangebot möchten wir die Menschen im Landkreis für die Dringlichkeit des Themas Darmkrebs sensibilisieren. Bei rechtzeitiger Entdeckung der Krankheit können wir heute von einer sehr guten Heilungsprognose ausgehen.“

Etwa 150 000 Leben hat die Einführung der präventiven Darmspiegelung im Jahr 2002 bereits gerettet. Die internistische Medizin kann seit einigen Jahren auf konkrete Fortschritte bei der Behandlung des Krebses verweisen. Die Patienten von Priv.-Doz. Dr. Jörg Bäsecke profitieren davon: „Unsere Therapien sind schonender und erfolgreicher geworden“, berichtet der Chefarzt des Fachbereichs Onkologie/Hämatologie.

Das Darmzentrum lebt von der guten Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. Für weitere Informationen ist das Darmzentrum unter Telefon   0 44 71/ 16-1404 erreichbar.

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