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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

TRADITION: Darum stehen Tannen in der Kirche

22.12.2008

FRIESOYTHE Weihnachten ist die Zeit der Ruhe und der Besinnung. Gemütlich bei Kerzenschein und heißem Tee zu lesen oder die Seele ein wenig baumeln zu lassen, gehört einfach dazu. Für den Friesoyther Helmut Meyer gehört noch etwas anderes in die Vorweihnachtszeit: der Schmuck in der Kirche.

Meyer bereitet in diesen Tagen zum 29. Mal die St. Marien Kirche für die Gottesdienstbesucher vor. Große Tannen werden an den Säulen platziert, liebevoll arrangiert er Zweige und andere grüne Elemente. Neben Lichterketten, die die Zweige in der Dunkelheit beleuchten, freut sich Meyer besonders auf einen Höhepunkt: die große Krippe rechts und links vor dem Altar. Auch hier kann und wird der Organisator nichts dem Zufall überlassen und mit seinem mehrköpfigen Team freiwilliger Helfer die Schnitzfiguren aufstellen.

„Eigentlich wurde die Kirche früher vom Kollegium der St.-Marien-Schule geschmückt“, erzählt Meyer. Nachdem diese Ära beendet war, übernahmen er und seine Helfer. Gemeinsam mit dem Küster, Bernhard Preuth, und einigen ehemaligen Schulkollegen, werkelt er seit fast dreißig Jahren regelmäßig.

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In diesem Jahr begannen die Vorbereitungen bereits am Freitag, an diesem Montag soll die Krippe fertig gestellt werden. „Es ist eine tolle Sache“, so Helmut Meyer. „Ich freue mich, die Kirche schmücken zu dürfen. Ich hänge sehr an dieser Tradition.“

Und was steckt hinter dem Mythos „Weihnachtsbaum“ und der Tradition um die Weihnachtsgeschichte und die Krippe?

Der Weihnachtsbaum sei das mit Abstand beliebteste Symbol zum Fest, so die katholische Kirche. Er gelte als Zeichen des Lebens. In der Bibel sei er auch als „Adamsbaum“ oder „Baum der Verheißung“ bekannt. Auch die Idee des Kreuzbaumes spiegle sich im Weihnachtsbaum wieder. Neben der Tanne kenne die Kirche zudem den Birkenzweig zu Fronleichnam, sowie Palmen-, Oliven-, Buchsbaum- und Weidenzweige als segensreiche Pflanzen. Der erste beleuchtete Tannenbaum soll 1611 im Schloss von Herzogin Sibylle von Schlesien gestanden haben, so die Kirche.

Die Weihnachtsgeschichte ist ebenfalls untrennbar mit dem Fest verbunden. Die bekanntesten Geschichte sind das Evangelium nach Lukas (Lk 2, 1-20) und Matthäus (Mt 1, 18-25) im Neuen Testament.

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