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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Moor- und Fehnmuseum: Die Natur begeistert erkundet

19.03.2016

Elisabethfehn „Das Ziel meiner Forschungsarbeit war es, die Menschen hinter den naturkundlichen Sammlungen sichtbar zu machen“, erklärt Professorin Dr. Carola Becker von der Jade Hochschule. Die Idee für die Erforschung der regionalen Naturschutzgeschichte entstand im Vorstand der Stiftung Naturschutzgeschichte, so Becker. Der Arbeitskreis Naturschutzgeschichte im Oldenburger Land und das Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg haben sich des Ausstellungsthemas gemeinsam mit der Jade Hochschule angenommen. Aus ihren Forschungsergebnissen ist die Wanderausstellung „Begeisterung für die Vielfalt der Natur. Naturkunde als Fundament des Naturschutzes – Biografien von Naturkundlern des Oldenburger Landes vom 18. Jahrhundert bis heute“ entstanden, die Etta Bengen konzipiert hat und bis zum 22. Mai im Moor- und Fehnmuseum zu sehen ist.

Die Ausstellung stelle Botaniker, Käferexperten, Ornithologen und weitere Biologieexperten vor, so Museumsleiterin Antje Hoffmann. Außerdem wird thematisiert, wie Menschen die Natur wahrnehmen.

Einer dieser Naturkundler ist Pfarrer Johann Friedrich Trentepohl (1748-1806). Bei ihm überwog die Ehrfurcht vor der Natur. Später stand der praktische Nutzen mehr im Fokus. Heute konzentriert sich die Bewegung auf den Naturschutz. Neben Aufstellern mit Kurzbiografien und Sammlungsbeiträgen der Naturkundler sind auch ein Käfersammelkasten und diverse präparierte Vögel zu sehen.

Zum Begleitprogramm gehören vier Exkursionen, die der Vorsitzende des Ausschusses für Naturkunde im Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Franz Hericks, kostenlos anbietet. Die Rundgänge von einer bis eineinhalb Stunden Länge finden immer sonnabends ab 15 Uhr statt. Am 21. Mai geht es am Moor- und Fehnmuseum um Pflanzengesellschaften der Moore mit einer Führung durch Museum und Moorlehrgarten.

Am 28. Mai treffen sich Interessierte am Edeka-Parkplatz in Barßel, Am Krumme Kamp 9, um etwas über die Entstehung und die Zukunft des Naturdenkmals Drakampschlatt zu erfahren. Um die Fluss- und Ufervegetation am Elisabethfehnkanal und an der Sagter-Ems geht es am 18. Juni. Start ist an der Schleuse Osterhausen. Eine Wanderung durch das artenreiche Nordloher Tief startet ebenfalls auf dem Edeka-Parkplatz in Barßel am 20. August. „Die Exkursionen sind eine gute Gelegenheit, in die Botanik hereinzuschnuppern und die Natur der Region zu erkunden“, findet Antje Hoffmann.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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