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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Die Rollen wechseln nahtlos

14.11.2015
Frage: An diesem Wochenende stehen die letzten beiden Aufführungen des Stückes „Krüüzfohrt in Schwienestall“ an. Wie läuft es bisher?
Alfons Abeln: Hervorragend. Das Stück trifft offenbar genau den Geschmack der Besucher. Die Aufführungen waren bislang sehr gut besucht. Die Menschen möchten sich unterhalten lassen und lachen – ruhig auch mal etwas deftig. Das ist zumindest unsere Erfahrung.
Frage: Seit 35 Jahren stehen Sie mittlerweile auf der Bühne. Erinnern Sie sich noch an die Anfänge?
Abeln: Ich bin als 16-Jähriger in der Theatergruppe angefangen. An den Titel des Stückes kann ich mich nicht mehr erinnern, es war aber eine plattdeutsche Komödie. Da hatte ich eine erste kleine Sprechrolle und von da an ging es weiter und ich bekam von Jahr zu Jahr größere Rollen.
Frage: Und wurden Regisseur der Theatergruppe...
Abeln: Es lag mir immer schon, dass ich mir vorstellen konnte, wie einzelne Rollen aussehen könnten. Vor zehn, elf Jahren habe ich die Regie übernommen, als keiner da war, der das in die Hand nehmen wollte. Ich entscheide aber nicht alles alleine, sondern wir sprechen miteinander.
Frage: Ist denn das Finden des Stücks auch ein demokratischer Prozess?
Abeln: Mehrere Mitglieder der Theatergruppe schauen sich das Jahr über Stücke an, die in Frage kommen könnten. Entscheidend ist aber auch, wie viele Personen wir letztlich zur Verfügung haben. Früher konnten wir gar nicht alle Mitspieler unterbringen, heute ist das schwieriger.
Frage: Welche Besetzungen fehlen denn?
Abeln: Wer bei uns mitspielen möchte, ist generell gerne willkommen. Etwas stärker könnten wir aber bei Rollen für jüngere Frauen besetzt sein.
Frage: Eine stressige Zeit geht zu Ende für die Theaterleute?
Abeln: Wir fangen erst nach dem Schützenfest mit dem Proben an. Für uns hat sich gezeigt, dass wir in dieser kurzen Zeit am besten Proben können. Aber ja, stressig ist es schon. Manchmal muss man auch aufpassen, dass die Stimmung nicht kippt. Wenn man dann bei der Premiere auf der Bühne steht, weiß man aber, wofür man den Stress auf sich genommen hat.
Frage: Nachdem der Vorhang am Sonntag gefallen ist, geht es für Sie nahtlos in die Karnevalssession...
Abeln: Die Session ist bereits gestartet. Ich bin hier in der Gegend in Lastrup, Sedelsberg, Ramsloh früher gestartet. Durch Mundpropaganda ging es in Rheine und Münster weiter; seit ein paar Jahren bin ich auch im Rheinland unterwegs.
Frage: Mit einem Fernsehauftritt vor zwei Jahren...
Abeln: Ja, schon. Das war schon toll. Aber es ist und bleibt für mich Hobby. Schön ist, dass sich aus den Künstlern und Komikern, die man bei vielen Auftritten trifft, Freundschaften entwickelt haben. Wir gehen sogar einmal im Jahr gemeinsam zelten. Das ist eine tolle Gemeinschaft.
Frage: Gibt es denn in jedem Jahr ein neues Programm?
Abeln: Ich habe fünf, sechs Nummern im Repertoire, auf die ich zurückgreifen kann. Wenn ich hier in der Gegend auftrete, spiele ich natürlich nicht die gleichen Nummern wieder. Die Stücke werden aber immer um aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft ergänzt.
Reiner Kramer
stv. Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2901

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