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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Stadtjubiläum: Steigerlied rührt zu Tränen

05.06.2018

Dippoldiswalde /Bösel Die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen der Stadt Dippoldiswalde endeten mit einem Knall. Das Feuerwerk an den Reichstätter Höhen verfolgten am späten Sonntagabend auch noch viele Böseler Jubiläumsgäste, ehe der Besuch der seit 38 Jahren als Partnerstadt bezeichneten Großen Kreisstadt mit einer Stippvisite am Montag in Dresden beendet wurde.

„Alles in allem sehr gelungen“, lautete die Bilanz nicht nur von Bürgermeister Hermann Bösel an der Spitze von acht Rats- und Kreistagsmitgliedern, sondern auch von den Abordnungen des Bürgerschützenvereins, der DJK Bösel, die mit der Volkstanzgruppe volkstänzerisch für farbige Tupfer sorgte, und von unzähligen privaten Besuchern, die durchweg die touristisch hochwertige Region des Osterzgebirges zu schätzen wussten.

In einem Jahr ist aber Landtagswahl in Sachsen. Das wurde deutlich an der sich in Dipps bewegenden politischen Garde. Eigentlich begleitet Uwe Gaul Jubiläen solcher Art. Der 54-jährige Verwaltungsbeamte ist seit vier Jahren in Sachsen Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst. 1989 und danach hatte er hautnah – damals als stellvertretender Leiter der Cloppenburger Volkshochschule – die ersten Böseler Bemühungen um die Partnerschaft mitbekommen.

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Anstelle Gauls kam der Ministerpräsident Michael Kretschmer höchstpersönlich. Das einstige AfD-Aushängeschild Frauke Petry saß einen Tag nach ihrem 43. Geburtstag vis a vis der Böseler Abordnung.

Jens Peter, der Dippser Oberbürgermeister, hatte kürzlich die Freien Wähler verlassen und sich zur CDU bekannt. Im Rat gab es dann die Retourkutsche. Die Mehrheit hatte die Steuererhöhung, die Peter ausgerechnet zwei Tage vor den Jubiläumsfeierlichkeiten vorgeschlagen hatte, abgelehnt.

Was Dirigent Heinrich Lübben und seine Musiker vom Böseler Niedersachsen Sound Orchester (NSO) bewegten, ist kaum zu beschreiben. Als das auch als Steigerlied bekannte Bergmannslied „Glück auf“ ertönte, verbarg auch der Oberbürgermeister seine Tränen nicht. Er outete sich nicht zum ersten Mal als Fan der Böseler Musiker.

Wie oft sie schon seit den ersten Anfängen zu Ostern 1990 in Dippoldiswalde waren, konnte NSO-Geschäftsführer Willibald Lübben nicht genau sagen. Zusammen mit den Freundschaftstreffen mit den Musikern aus Schmiedeberg, das mittlerweile auch zu Dipps gehört, seien es mittlerweile mindestens zehn Besuche.

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