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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Diskussionen über Eingriff des Menschen in die Natur

31.05.2016

Lohe Die zweite von vier botanischen Exkursionen im Rahmen der Wanderausstellung der Jade Hochschule Wilhelmshaven im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn führte die Naturfreunde am Wochenende in den Staatsforst von Lohe mit seiner Größe von rund 300 Hektar.

Im Mittelpunkt stand das Naturdenkmal „Drakamp-Schlatt“, ein rund zwei Hektar großer See, umgeben von Nadelbäumen wie Douglasien, Kiefern und Lärchen, die bis zu 90 Jahre alt sind. Der geologisch und vegetationskundlich sehr wertvolle Bereich ist ein bewegtes Dünengelände. Kiefern und Heide sind typische Vegetationsformen dieser Landschaft.

Schon auf dem langen Sandweg hin zum „DrakampSchlatt“ haben die Teilnehmer Interessantes gesehen wie beispielsweise die Knoblauchsrauke, Maiglöckchen, Ohrweide, Königsfarn, Moorbirke oder den gewöhnlichen Weißwurz, der aufgrund seines Aussehens auf Platt auch „Mutte mit Farken“ genannt wird.

Das Schlatt, ein Naturdenkmal, ist der Lebensraum einiger seltener Pflanzen. Franz Hericks aus dem Saterland informierte über die Entwicklung des Schlatts von der Entstehung durch Windverblasungen bis hin zur heutigen Situation. Momentan wachsen hier im Uferbereich typische Moorpflanzen wie das Sumpfblutauge, der Gagelstrauch, Torfmoose und Seggen. Eine lebhafte Diskussion über den Einfluss des Menschen auf Naturräume durch die Steuerung der Entwicklung begleitete die Gruppe auf dem Rückweg.

Die nächste botanische Exkursion findet am Sonnabend, 18. Juni, statt. Es geht dann um die Fluss- und Ufervegetation am Elisabethfehnkanal und an der Sagter-Ems. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Schleuse Osterhausen. Weitere Informationen beim Moor- und Fehnmuseum unter Telefon   04499/2222 oder im Internet.


     www.fehnmuseum.de 

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