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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Ehrlichkeit siegt

11.12.2014

Cloppenburg Ausführlich hat die NWZ  über eine 61-Jährige aus Cloppenburg berichtet, die auf der Suche nach verloren gegangenen 2500 Euro war – nun nahm die Geschichte ein glückliches Ende. Ein ehrlicher Finder entdeckte das Geld und gab es der Dame zurück.

Wie berichtet, hatte die 61-Jährige die Scheine aus Versehen in einen Roman gelegt, den sie zuvor aus dem offenen Bücherschrank am Ende der Cloppenburger Fußgängerzone geliehen hatte. Doch „Tildas Geheimnis“ von Judith Lennox gefiel ihr nicht, und so stellte sie das Buch wieder zurück – ohne zu bemerken, dass besagte 2500 Euro, die als Taufgeschenk für den Enkel bestimmt waren, darin lagen.

Eigentlich wollte sie das Geld in ihrem Gebetsbuch verwahren. Als sie ihren Fehler Mitte November bemerkte, hatte ein anderer Leser das Buch längst entliehen. Die Cloppenburger Bürgerstiftung – Initiator des offenen Bücherschranks – schlug Alarm, und die NWZ  rief alle Leser dazu auf, in den ausgeliehenen Büchern nach dem Geld zu suchen.

Derweil machte die Geschichte auch in den sozialen Netzwerken ihre Runde. „Ach herrje“, Ja, sehr traurig“ oder auch „Es tut mir echt leid. Wer weiß, wie lange die Frau gespart hat“, waren nur einige der Kommentare zum NWZ -Bericht. Viele gaben die Hoffnung aber nicht auf und fieberten wie die Menschen vor Ort, die den Aufruf gelesen hatten, mit: „Vielleicht hat sie ja noch Glück, dass der Finder oder die Finderin das Geld wiedergibt.“ Und tatsächlich: Die Dame hatte Glück, die 2500 Euro sind wieder da.

„Steine der Erleichterung konnte man plumpsen hören“, sagte Rita Moormann von der Bürgerstiftung am Mittwoch, als sie im Namen der 61-Jährigen bekanntgab, dass das Geld tatsächlich gefunden und in voller Höhe abgegeben worden war. „Groß war die Anteilnahme vieler Buchschranknutzer, die durch die Zeitung von den widrigen Umständen des Geldverlustes erfuhren.“ Immer wieder seien die Buchschrankpaten, die sich ehrenamtlich um die Pflege des Schranks kümmern, angesprochen worden, ob das Geld wieder aufgetaucht sei. „Und immer wieder mussten sie dies verneinen.“

Dass sich der Finder nun gemeldet hat, erleichtert laut Moormann auch die Buchschrankpaten, denn das Prinzip des offenen Bücherschranks basiert auf der Ehrlichkeit der Nutzer.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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