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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

KULTUR: Eigene Straße für toten Dichter

08.01.2007

VECHTA Ursprünglich sei das Verhältnis Vechtas zu Brinkmann gespannt gewesen. Heute sei man stolz auf den Lyriker und Erzähler.

von bodo meier VECHTA - Für Vechta sei die Premiere des Kinofilms „Brinkmanns Zorn“ ein Glücksfall. Das hat Vechtas Bürgermeister Uwe Bartels bei einem Empfang der Familie Brinkmann im Rathaus der Kreisstadt herausgestellt. Denn vor dem eigentlichen Bundesstart des Films am 11. Januar und vor der Premiere im Kino „Schauburg“ in Vechta am Freitagabend versammelte sich die Familie des 1975 in London verstorbenen Dichters und Vechtaer „Sohnes“, Rolf Dieter Brinkmann, auf Einladung des Bürgermeisters im Sitzungssaal. Dort trugen sich die Gäste ins goldene Buch der Stadt ein.

So waren aus Köln, die Witwe, Marleen Brinkmann mit Sohn Robert, und aus Hildesheim der Bruder des Dichters, Karl-Heinz Brinkmann mit Frau Ursula, in die Geburtsstadt des Dichters angereist, um zusammen mit dem Regisseur Harald Bergmann und Darsteller Eckhard Rhode, der Rolf Dieter Brinkmann verkörpert, den Film erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Bartels bezeichnete das Verhältnis Vechtas zu Brinkmann als gespannt. Es sei kein Geheimnis, dass das bürgerliche Vechta sich mit dem Lyriker und Erzähler schwer getan habe. Heute sei man stolz, denn selbst namhafte Literaturkritiker seien begeistert vom Werk Brinkmanns. Um die Erinnerung an den Sohn Vechtas wachzuhalten, gebe es einen Rolf Dieter Brinkmann-Raum im alten Rathaus. In der Hochschule befinde sich ein Archiv. Zukünftig werde eine Straße nach ihm benannt, versprach Bartels, und die Hochschule plane zusammen mit dem Landkreis eine Skulptur.

Für die Witwe stand eher das Zusammentreffen mit der Familie und den Wegbegleitern ihres Mannes im Vordergrund. Habe man sich doch im Laufe der Zeit nahezu aus den Augen verloren, sagte Marleen Brinkmann.

kultur, s.8

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