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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Ein hörens- und sehenswertes Kirchenkonzert

26.11.2013

Emstek Ein besonderes musikalisches Erlebnis hat das Blasorchester Cäcilia Emstek unter der Leitung des Dirigenten Thorsten Meyer am Sonntagabend geboten. Dicht drängten sich die Besucher in der St.-Margaretha-Kirche und genossen das Konzert.

Ein Hingucker im wahrsten Sinne des Wortes war die große Leinwand, auf der die Lieder mit Fotos oder Gemälden optisch untermalt wurden. Empfangen wurden die Gäste mit „Hymne und Triumphmarsch“ aus „Aida“ von Guiseppe Verdi. Das Orchester wollte damit dem Komponisten ein Geburtstagsständchen bringen, der vor 200 Jahren in Italien geboren wurde.

Anschließend stand die „Morceau Symphonique“ auf dem Programm, bei der Benedikt Deeken mit seinem überragenden Posaunen-Solo das Publikum begeisterte. Laut wurde es beim „Glory of David“ des japanischen Komponisten Hayato Hirose, der in seinem Werk die alttestamentarische Geschichte vom kleinen Hirtenjungen David zum König von Israel eindrucksvoll musikalisch umsetzte. Und auch der Kampf von David gegen den Riesen Goliath sei ohne Zweifel zu erkennen, versprach Meyer.

Der Dirigent führte die Besucher humorvoll und mit viel Fachwissen durch den Abend und gab Einblicke in Leben und Werk der Komponisten. Sein besonderer Dank für ihr Engagement und ihre lange Treue galt den ältesten Mitgliedern Klaus Sander, Heinz Meyer sowie Gerd Sander, die bereits über 70 Jahre alt sind, und Aloys Deeken, der auch mit über 80 Jahren im Orchester mitspielt.

Kräftig mitsingen konnten die Besucher bei „Gelobt seist Du, Herr Jesu Christ“, bevor dann die Ouvertüre „Air“ von Johann Sebastian Bach die Anwesenden verzauberte.

Einer der Höhepunkte des Abends war der Auftritt der jungen Nadine Kleefeld. Die Emsteker Sängerin erntete für den mit klarer Stimme vorgetragenen Song „I dreamed an dream“ aus dem Musical „Les misérables“ viel Beifall. Komponist Claude-Michel Schönberg vertonte bei diesem Musical den Roman „Die Elenden“ von Victor Hugo.

Poppig wurde es mit dem Christina-Perri-Hit „Jar of Hearts“ von Drew Lawrence. In beeindruckender Weise wurde das Lied von dem Orchester-Mitglied Jens Buschenlange arrangiert. Nach dem mitreißenden „Mac Arthur Park“ des amerikanischen Komponisten Jimmy Webb und der heimlichen britischen Nationalhymne „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar endete das sehens- und hörenswerte Konzert, für das sich das Publikum mit viel Applaus und stehenden Ovationen bedankte.

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