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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Stiftung als Grundstein für stetige Weiterentwicklung

24.08.2019

Elisabethfehn Im Rahmen einer Feierstunde in der Museumsscheune des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn ist am Freitag an die Gründung der Stiftung „Moor und Fehnmuseum Elisabethfehn“ vor zehn Jahren erinnert und ein wenig in die Zukunft geschaut worden. Dies erfolgte im Beisein des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, sowie weiteren zahlreichen Gästen. 2009 hatte der Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn (OVE) das Museum in eine Stiftung überführt.

Der Vorsitzende der Stiftung, Hans Eveslage, der den Anstoß zur Gründung der Stiftung gegeben hatte, freute sich besonders, den Gründer, Ideengeber und Motor des Museums, Dr. Gustav Schünemann, begrüßen zu können. „Dr. Schünemann hat damals erkannt, dass dieses Museum – sein Lebenswerk – nur dauerhaft Bestand haben und sich weiterentwickeln kann, wenn es neben dem OVE weitere Träger gibt, die eine finanzielle Grundausstattung sicherstellen können“, sagte Eveslage. „Nach intensiven Gesprächen in seinem Wohnzimmer ist es dann vor zehn Jahren gelungen, das Museum in eine Stiftung zu überführen“, so der Ehrenlandrat des Kreises Cloppenburg weiter. Träger der Stiftung sind der Landkreis, die Gemeinden Barßel und Saterland, der OVE und die Gemeinschaft der Freunde und Förderer des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn (GFM).

Die Überführung in die Stiftung und die abgesicherte Finanzierung waren die entscheidenden Voraussetzungen für die erfolgte Weiterentwicklung. „Die erfolgreiche Zertifizierung und das Museumsgütesiegel des Landes, die hauptamtliche Museumsleitung, die aufwendige Neuausrichtung des Museums, die vielfältigen Förderungen durch das Land und andere Stiftungen bedingen sich gegenseitig und sind nur auf der Basis der Stiftung möglich geworden“, meinte Eveslage.

Das Museum geht mit Zuversicht in die nächsten Jahrzehnte. „Auch die Oldenburgische Landschaft hat dem Museum in den vergangenen Jahren mit Mitteln der Regionalen Kulturförderung unter die Arme gegriffen“, gratulierte der Vizepräsident und CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer. Er erinnerte dabei an die Sonderausstellung „Torfkoksfabrik“ oder die Ausstellung „Firmen- und Familiengeschichte der Familie Strenge“.

In einer beispielhaften Kooperation des Landkreises, der Gemeinden Barßel und Saterland und den Menschen vor Ort in der Gemeinschaft der Freunde und Förderer des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn (GFM) werde dieses museale Kleinod erhalten und kontinuierlich weiterentwickelt, sagte Minister Thümler in seiner Festrede. Die Konzeption dieses Hauses begeistere ihn. Anstatt sich nur auf die Fehnkultur und die Geschichte dieses Ortes zu beschränken, gehöre die Wissensvermittlung ganz selbstverständlich zum musealen Bildungsauftrag. Als Kultur- und Wissenschaftsminister fühle er sich hier ganz besonders gut aufgehoben. „Kleine Kultureinrichtungen wie das Moor- und Fehnmuseum sind das Rückgrat einer vielfältigen Kultur im ländlichen Raum.“

Sie seien als Bestandteil einer lebendigen Ehrenamtskultur in Niedersachsen beachtens- und nachahmenswert. Die Hochmoore könne man gewissermaßen als Labore des Klimawandels bezeichnen. Thümlers Botschaft: „Kultur ist ein Mehrwert. Und sie sollte uns mehr wert sein.“

Musikalisch begleitete die Feierstunde das Duo A Mano.

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