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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Wechsel an der Stiftungsspitze

11.11.2017

Elisabethfehn Neuer Vorsitzender der Stiftung Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn ist Hans Eveslage aus Barßel. Das Kuratorium der Stiftung sprach sich auf seiner Sitzung am Donnerstagabend in der Teestube des Museums einstimmig für den Ehrenlandrat des Landkreises Cloppenburg als Nachfolger des bisherigen Amtsinhabers Jürgen Günther aus Bad Zwischenahn aus. Seit der Stiftungsgründung im Jahr 2009 war Günther Abgeordneter des Fördervereins im Vorstand der Stiftung und bis jetzt dessen Vorsitzender. Nun zog er sich vom Posten zurück. „Sie waren und sind der Fachmann für alles, was mit Moor zu tun hat. Mehr oder weniger Mr. Google für Torf“, meinte Eveslage in seiner Laudatio auf den Ammerländer Torfexperten.

Seit mehr als 30 Jahren habe sich Günther aus innerer Überzeugung und mit großer Begeisterung für das Moor- und Fehnmuseum engagiert. „Als fachlicher Berater, als unermüdlicher Netzwerker in der Torfindustrie, als Verbindungsmann zur Wissenschaft und – von nicht minderer Bedeutung für das Wachstum der Museumssammlung – beim Einwerben von Exponaten, Spenden und Sponsorengeldern haben Sie so den Aufbau des Museums fast von Anfang an tatkräftig gefördert“, so der neue Stiftungsvorsitzende. Günther sei der ideale Partner und Ideengeber für das Museum gewesen.

„In den rund acht Jahren der Amtszeit als Vorsitzender der Stiftung erfolgten wesentliche Entwicklungen, die zur Professionalisierung der Museumsarbeit und zur erheblichen Steigerung der Bekanntheit und des Ansehens unseres Museums geführt haben und die ohne das aktive Mitwirken von Jürgen Günther mit Sicherheit nicht so erfolgreich verlaufen wären“, so Eveslage. Als Beispiel nannte der neue Vorsitzende die konzeptionelle Neugestaltung und die für künftige Förderungen unabdingbare Museumsregistrierung sowie die intensivierte Zusammenarbeit mit dem Museumsdorf. Auch wenn Günther seine Arbeit für das Museum im Vorstand der Stiftung beende, bleibe er dennoch dem Museum erhalten und eng verbunden. „Mit Ihrer hohen fachlichen Kompetenz und Verlässlichkeit als Ideengeber und Netzwerker sind Sie auch zukünftig für das Moor- und Fehnmuseum ein ganz wichtiger Partner“, erklärte Eveslage.

„Ich habe das gerne getan und es hat mit sehr viel Spaß gemacht. Mein Beruf ist mein Hobby“, dankte Günther für die lobenden Worte zur Verabschiedung, wobei er insbesondere die gute Zusammenarbeit mit Museumsleiterin Antje Hoffmann hervorhob. Als Abschiedsgeschenk gab es zwei Freikarten für einen Theaterbesuch in Bremen.