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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Erlebnis: Ergreifend, tiefsinnig und magisch

12.11.2013

Elisabethfehn Was würde Ludwig van Beethoven, einer der womöglich größten Komponisten sagen, wenn er die Hommage an seine Musik und sein Leben in der Aula des Schulzentrums Barßel am Sonntag miterlebt hätte. Die Zuschauer begaben sich bei der Theaterinszenierung „Ludwig van Beethoven“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Elisabethfehn auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und das Wirken von Beethoven. Sie sahen und hörten die zwei Seiten des genialen Musikers.

Es war eine grandiose musikalische Theaterinszenierung, die von Daniel Gogolka auf die Bühne der Aula gebracht wurde. Nach Mozart im vergangenen Jahr war es nun der 1770 in Bonn geborene Beethoven. Dass die Inszenierung gelungen war, zeigte der nach Konzertende nicht aufhörende Beifall der vielen Besucher. Mitwirkende waren die Laienschauspieler der Theatergruppe „Statisten“ der Barßeler Kultur-Scheune Meike Thoben und Stefan Baumann, die Musikschule MuK, der Projektchor unter Leitung von Mike Oudewaal, die Solisten Celina Wessels, Lena Jansen, Frauke Fokken, Chantal Bruns, Linnea und Lisa Marie Fricke, Mike Oudewald und Günter Spreppel.

Beethoven ist bereits im Alter von 31 Jahren ertaubt. Kaum vorstellbar ist, dass er fast sein gesamtes Werk und die meisten Kompositionen erst nach Ausbruch seiner Krankheit komponiert hat.

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Nach gut 240 Jahren warf die Theaterinszenierung ein neues Licht auf eines der größten Rätsel der Musikgeschichte. Stefan Baumann verkörperte Beethoven brilliant. Er musste sich in die Seele eines Ertaubenden hineinhören. Und das gelang dem Barßeler Laiendarsteller hervorragend. Vor allem das „ta-ta-ta-taa“, die umwerfende fünfte Sinfonie. Aufbrausend, jähzornig, griesgrämig – dieses Bild Beethovens mit der wilden Löwenmähne brachte Baumann deutlich zum Ausdruck. Aber er zeigte auch den jungen, sprühend witzigen Musiker.

Ergreifende und tiefsinnige Szenen handelten von Kiki, einer selbstbewussten Karrierefrau, gespielt von Meike Thoben. Die Pädagogin am Laurentius-Siemer-Gymnasium Ramsloh beeindruckte mit einer tollen schauspielerischen Leistung. Eindrucksvoll verdeutlichte sie die schmerzvolle aber auch erkenntnisreiche Reise in das eigene Ich. Sobald sie die Büste von Beethoven sah, hörte sie auf magische Weise Melodien von ihm. Jedes Musikstück, das zwischen den Theaterszenen von der Musikschule „MuK“ und von den Solisten erklang, wies inhaltliche Verflechtungen zur Handlung des Stückes auf.

„Wir haben die bekanntesten und schönsten Werke genommen“, sagte Daniel Gogolka. „Die Theaterinszenierung machte Freude und Spaß“, brachte es Pastorin Wiebke Perzul als Fazit auf den Punkt. Die zweite Aufführung der Theaterinszenierung gibt es am Sonntag, 17. November, um 19 Uhr in der Theateraula im Schulzentrum. Karten gibt es bei der Buchhandlung Pekeler und im Büro der Kirchengemeinde Elisabethfehn.

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