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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

St.-Franziskus-Schützen: Fahnen fliegen mit Feingefühl

26.05.2016

Petersdorf Sehr erfolgreich heimgekehrt sind die Fahnenschwenkerinnen der St.-Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf vom Diözesanjungschützentag aus Horstmar. Bei den Wettbewerben in der Kategorie „Niederrheinischen Art“ der Fahnenschwenker erreichte die Schülermannschaft mit Hanna Kruse, Ann-Christin Bley und Amelie Bley den zweiten Platz. Die Jugendmannschaft mit Louisa von Lewen, Monique Garbe und Christin Busken wurde Erste.

Das Fahnenschwenken ist vorwiegend am Niederrhein bekannt. In Petersdorf wurde die Fahnenschwenkgruppe 1984 gegründet. Heute gehören der Gruppe acht Mitglieder an. Sie wird von Christin Busken und Heike Alberding geleitet. Beide sind schon seit Jahren in dieser Gruppe aktiv. Zweimal die Woche wird trainiert.

Der nächste Auftritt der Fahnenschwenkerinnen wird beim Schützenfest der St.-Franziskus-Schützenbruderschaft am zweiten Wochenende im Juli in Petersdorf sein. Im Oktober geht es für die Fahnenschwenker zum Bundesjungschützentag.

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Das Fahnenschwenken hat einen historischen Hintergrund. Es geht dabei um das symbolische Martyrium des heiligen Sebastianus, dem Schutzpatron der Schützenbruderschaften im Bund der Historischen Bruderschaften. So hatte die Fahne im Mittelalter eine besondere Bedeutung, sie war das Kennzeichen einer bestimmten Gruppe wie zum Beispiel eines Heeres, das in die Schlacht zog. Das Schwenken der Fahne durch die Ritter zu besonderen Anlässen sollte eine Ehrerbietung zeigen.

Das Fahnenschwenken wie es von den Schützenbruderschaften vom Niederrhein praktiziert wird, stellt die Fesselung und Entfesselung des heiligen Sebastianus dar. Trotz des Verbotes, als römischer Soldat dem christlichen Glauben anzugehören, bekannte sich Sebastianus zum christlichen Glauben. Deshalb wurde er zum Tode verurteilt. Er wurde an einen Baum gefesselt und durch zahlreiche Pfeile verwundet. Als er ohnmächtig wurde, hielt man ihn für tot. Eine fromme Christin namens Irene fand ihn und wollte ihn bestatten. Da er aber noch Lebenszeichen abgab, pflegte sie ihn wieder gesund.

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