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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Bauernschaft schreibt Geschichte(n)

14.02.2019

Falkenberg 198 Tage – im Vergleich zur 100-jährigen Geschichte der Bauerschaft Falkenberg ein Wimpernschlag. 198 Tage sind es noch, bis die Ortschaft dieses Jubiläum groß feiern will. Die Vorbereitungen in den verschiedenen Arbeitsgruppen laufen auf Hochtouren.

Noch einiges an Arbeit liegt vor dem Chronikausschuss, den Wilfried Kock, Maria Blömer, Alexandra Iken und Maria Ameskamp bilden. Sie sehen die neue Chronik als Ergänzung zur bisherigen, die anlässlich von 75 Jahren Falkenberg entstanden war. Insofern solle auch nicht der gesamte geschichtliche Abriss des Kirchdorfs erneut abgehandelt werden. „Wir versuchen, neue Themen zu finden“, betont Maria Ameskamp.

Die Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg sind für sie etwa ein Thema. Viele Namen habe sie bereits herausgefunden, weitere Recherchen etwa bei älteren Falkenbergern müssen noch folgen. Mit der Geschichte der Falkenberger Schule wird sich Maria Blömer auseinandersetzen. „Mutig und weitsichtig“ hätten sich die Falkenberger seinerzeit gezeigt. Denn schon im Jahr 1924 – gerade einmal fünf Jahre nach Gründung – stand die Schule.

Rund 30 Vereine und Gruppen aus Falkenberg werden ebenso in der Chronik vorgestellt – von den größeren Sportvereinen bis hin zu Gruppen wie den „Birkensingern“ – eine Nachbarschaft der Garreler Straße, die sich nach dem Schlager „Drei weiße Birken“ benannt hat, das gemeinsam gesungen wurde.

Im Familienteil der Chronik werden alle Falkenberger erwähnt – viele mit Foto, berichtet Wilfried Kock. Platz hat er auch für den jüngsten Falkenberger freigelassen, der just am Dienstag das Licht der Welt erblickte. Der Grund, aus dem die frisch-gebackene Mutter Franziska Wieghaus, Mitglied im Vorstand des Festausschusses, beim Pressetermin am Dienstag fehlen musste.

Pünktlich zum Fest wird die Chronik, die voraussichtlich mehr als 400 Seiten umfassen wird, erscheinen. Über die Gestaltung des Einbandes haben sich die Falkenberger auch schon Gedanken gemacht. Auf dem Buchrücken sollen alle Falkenberger abgebildet sein, wie sie die Zahl „100“ bilden. Das Foto soll auf dem Sportplatz aus einer Drohne entstehen.

Die Planungen zum Jubiläumsfest am 31. August und 1. September sind weit gediehen: Los geht es am Samstag um 16.30 Uhr mit der Kranzniederlegung. Im rund 1000 Quadratmeter großen Festzelt – „das wollen wir voll bekommen“, sagt Vorstandsmitglied Reinhard Wiese – folgt eine Messe und der Festakt mit Grußworten. Den weiteren Abend gestaltet der Musikverein Falkenberg ab 20 Uhr mit einem Wunschkonzert. Auftreten werden auch der Projektchor, der sich eigens fürs Jubiläum gegründet hatte, sowie die Schola. Zudem werden Sketche aufgeführt. Die Moderation übernimmt Arnold Hannöver. Ab 23 Uhr übernimmt DJ Tange.

Der aus 22 Festwagen – Nachbarschaften, Vereine und Gruppen haben sich zu Wagenbaugemeinschaften zusammengeschlossen –, Fußgruppen und drei Kapellen bestehende Festumzug setzt sich am Sonntag um 13 Uhr in Bewegung durch den Ort. Auf dem Festplatz bei der Schule wird im Anschluss zu Freibier eingeladen.

„Wir hoffen auf gutes Wetter“, betont der Vorstand des Festausschusses, der sich einmal im Monat im Kaminzimmer der Gaststätte Buschermöhle trifft. Sonnengarantie aber gibt es 198 Tage vor dem Fest noch nicht.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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