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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Freiwilligendienst: Familie Niegisch präsentiert Schmuck aus Peru

02.07.2010

GARREL „Hilfe für Peru“ – dieses Motto hat sich der 23-jährige Mike Niegisch aus Garrel auf die Fahne geschrieben. Niegisch weiß, wovon er redet: Er hat das Elend und die katastrophalen Verhältnisse in den Slums selber kennen gelernt.

Ein Jahr lang – von August 2008 bis Juli 2009 – hat er entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in einem Armenviertel in Lima geleistet. Er war erschrocken vom täglichen Überlebenskampf der Menschen. Seine Eltern Bernd und Doris Niegisch besuchten ihn und erlebten ebenso, wie die Menschen in den Elendsvierteln um ihr tägliches Brot kämpften.

Mike hat seinen Dienst in dem Elendsviertel Manchey an einer Waldorfschule verrichtet. Die Zustände in dem Elendsviertel waren schlimm. Eine Wasserversorgung gab es nicht, Tanklaster versorgten die Familien regelmäßig mit Wasser. Die hygienischen Verhältnisse und auch die medizinische Versorgung sind schlimm, hinzu kommt die Mangelernährung. In kleinen Schilfmatten- oder Spanplattenhäusern wohnen oft bis zu zwölf und mehr Menschen. „Man fühlt sich ins 19. Jahrhundert zurückversetzt“, beschreibt Mike die Situation.

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Noch während er in Lima arbeitete, hatten seine Eltern bereits ein „Schmuck-Hilfsprojekt“ ins Leben gerufen. Werkzeuge und Rohmaterialien wurden dafür angeschafft, und so haben in Peru etwa zehn Menschen Arbeit erhalten, für die sie fair entlohnt werden. Sie stellen Modeschmuck in Handarbeit her, den die Familie Niegisch nun versucht abzusetzen.Die Produkte reichen von Armbändern über Ketten bis zu Rosenkränzen. Sie sind aus Muscheln, Keramikteilen oder Alpaca-Silber gefertigt. Jetzt werden Basare, Feste oder sonstige Verkaufsstellen gesucht, bei denen die Produkte verkauft werden können.

Am Sonntag, 4. Juli, möchte die Familie Niegisch das Projekt in ihrer Wohnung vorstellen. Jeder ist von 11 bis 18 Uhr in der Königsberger Straße 21, Siedlung Roslaes Höhe, herzlich eingeladen.

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