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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Wahrzeichen: Flügel drehen sich seit 175 Jahren

23.04.2015

Gehlenberg „Anno 1840“ wurde seinerzeit als Baujahr in einen Balken geschnitzt. Die Erdholländer Windmühle in Gehlenberg – das Wahrzeichen des Ortes – ist genau 175 Jahre alt. Mühlenmacher Johann Temmen aus Werpeloh war damals für den Neubau verantwortlich. Dass der Mann etwas von seinem Handwerk verstand, beweist der Umstand, dass die Mühle 110 Jahre in Betrieb war.

Erst 1950 wurde sie außer Dienst gestellt. Bis dahin gab es zahlreiche Pächter und Eigentümer der Mühlenkonzession. Der 1978 gegründete Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup kaufte 1980 die Mühle vom Kreisheimatverein Aschendorf-Hümmling für 10 000 D-Markt. Der Heimatverein ist es auch, der anlässlich des Mühlenjubiläums am 25. Mai zu einer kleinen Feier einlädt (siehe Info-Kasten).

Mühlentag

Zahlreiche Mühlen öffnen am „Deutschen Mühlentag“ am Pfingstmontag, 25. Mai, ihre Türen. So lädt auch der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup zu einem Tag der offenen Tür. Ab 10 Uhr gibt es ein Frühstück mit selbst gebackenem Brot. Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen angeboten. Es wird auch Führungen geben. Zudem findet anlässlich des Mühlenjubiläums um 11 Uhr ein offizieller Empfang mit geladenen Gästen auf dem Mühlenberg statt.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es nicht die erste Windmühle in Gehlenberg war. 1810 wurde vom neuen Landesherren, dem Herzog von Arenberg, die Konzession zum Bau einer Windmühle in Gehlenberg an Ollig Gebken aus Spahn erteilt. Am 8. April 1811 wurde der Standort festgelegt. Im gleichen Jahr wurde die erste Mühle gebaut. Später wurde diese aber zu klein. Zudem war sie in einem schlechten Zustand. Ein Neubau musste her, der 1840 realisiert wurde.

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Die Mühle war über ein Jahrhundert lang ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Ort. Landwirte aus der ganzen Region kamen nach Gehlenberg, um dort das Getreide mahlen zu lassen. 1927 entstand außerdem auf einem Grundstück etwa 50 Meter von der Mühle entfernt ein Backhaus mit einer Müllerwohnung und einem Steinbackofen. In dem Ofen wurde bis 1950 – also dem Jahr, in dem die Mühle den Betrieb einstellte – Brot gebacken.

Seit 65 Jahren drehen sich die Flügel nur noch „zur Zierde“. Dem Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup ist es zu verdanken, dass sich die Mühle in einem hervorragenden Zustand befindet. Die Mitglieder kümmern sich um die Instandhaltung des Erdholländers. „Eine Mühle ist ein ständiger Reparaturbetrieb“, weiß Heimatvereinsvorsitzender Wilhelm Olliges zu berichten. Heute ist die Mühle in Gehlenberg ein beliebtes Ausflugsziel. Rund 60 Führungen im Jahr werden vom Verein organisiert.

Zahlreiche Mühlenöffnen am „Deutschen Mühlentag“ am Pfingstmontag, 25. Mai, ihre Türen. So lädt auch der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup zu einem Tag der offenen Tür. Ab 10 Uhr gibt es ein Frühstück mit selbst gebackenen Brot. Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen angeboten. Es wird auch Führungen geben. Zudem findet anöässlich des Mühlenjubiläums um 11 Uhr ein offizieller Empfang mit geladenen Gästen auf dem Mühlenberg statt.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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