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Feiertag: Frauen erzählen ihre Geschichte

09.03.2016

Friesoythe Mit ihrer Schwester flüchtete die 33-jährige Khadija Jamal im vergangenen Jahr vor dem Krieg in Syrien. Per Bus, Zug und Flugzeug ging es zunächst in die Türkei. Dann folgte eine gefährliche Überfahrt mit einem kleinen Boot nach Griechenland. Eindrücklich und in fließendem Deutsch schilderte die studierte Bauingenieurin am Dienstag ihre Erlebnisse im Franziskushaus in Friesoythe. Dorthin hatte das katholische Bildungswerk zur Feier des Internationalen Frauentages eingeladen.

Der Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag genannt, wird seit 1977 stets am 8. März gefeiert. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag. Er entstand 1911 als Initiative sozialistischer Organisationen im Kampf um die Gleichberechtigung von Frauen.

Die Idee, diesen Tag wieder besonders zu feiern, hatten die Leiterin des Bildungswerkes Nicola Fuhler und ihre Stellvertreterin Ulla Lindemann. Bereits in den 90er-Jahren hatte das Bildungswerk diesen Tag gemeinsam mit den Aussiedlerinnen gefeiert, die damals aus Sibirien und Kasachstan nach Deutschland gekommen waren. Einige Aussiedlerinnen nahmen auch am Dienstag an der Feier teil und trafen hier auf Asylantinnen aus Syrien und dem Irak.

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Neben Khadija Jamal stellten auch Friesoythes Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers, die Reinigungskraft des katholischen Bildungswerkes Irina Stelle, die 1993 aus Kasachstan nach Deutschland gekommen war, und Claudia Al Issawi, die nach dem Abitur einen Syrer geheiratet hatte, ihre Biografien vor. Rita Constantin, Dozentin des Bildungswerkes, übersetzte für die Asylbewerberinnen.

Hamjediers machte deutlich, dass es auch in Deutschland nicht immer leicht für Frauen ist, sich durchzusetzen. So erzählte die Erste Stadträtin, dass ihren Eltern wichtig gewesen sei, dass ihr Bruder Abitur mache. Sie hingegen hätte ja auch einen Landwirt heiraten können und wäre versorgt gewesen.

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