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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Comenius-Projekt: Freundschaft auf- und Vorurteile abbauen

16.02.2011

FRIESOYTHE Die Berufsbildenden Schulen Friesoythe bekommen am Montag, 21. Februar, Besuch aus ganz Europa. 60 Schüler und Lehrer aus Litauen, Polen, England, die Türkei, Spanien, Irland werden erwartet. Der Grund für den Besuch ist das Comenius-Projekt, welches 2009 ins Leben gerufen wurde. Sinn des Projektes ist, europaweite Freundschaften zu knüpfen und dabei Vorurteile gegenüber anderen Kulturen abzubauen.

Das Motto für das laufende Comenius-Projekt „Equal by law, but not in reality?“ bedeutet frei übersetzt, dass zwar alle vor dem Gesetz gleich sind, sich jedoch die Frage stellt, ob dies in der Realität tatsächlich so ist. Dazu arbeiten die Schüler der beteiligten Länder derzeit verschiedene Themen aus. Am Montag werden die Ergebnisse dann gegenseitig vorgestellt.

Im Sommer 2010 waren bereits sechs Schüler der BBS Friesoythe in der Türkei, um dort erste Erfahrungen über andere Länder, Menschen und Kulturen zu sammeln. Finanziert wird das Projekt durch die EU.

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Am Ende des Projektes wird den Schülern ein so genannter „Europass“ ausgehändigt, der die Teilnahme an einem Austauschprojekt bescheinigt. Dieser ist ein europäisch anerkanntes Zertifikat, welches sich positiv bei Bewerbungen auswirkt – nur rund zwei Prozent der Schüler in Deutschland besitzen solch eine Urkunde.

Um als Schule an dem Comenius-Projekt teilnehmen zu können, muss sich diese bei der Europäischen Union bewerben. Voraussetzung ist unter anderem eine Partnerschule in einem der beteiligten EU-Staaten wie Polen oder England. Georg Stolle, Claudia Kruhl, Lars Murra und Vera Plate gehören als Lehrer der BBS Friesoythe zum Organisationsteam.

Im Mai 2011 läuft das Projekt mit einem Abschlusstreffen in Polen aus, doch zuvor kommen alle Teilnehmer in der kommenden Woche zu einem internationalen Treffen in Friesoythe zusammen, um auch die deutsche Kultur genauer kennenzulernen. Sie werden hier in Gastfamilien untergebracht und es erwartet sie bis Freitag, 25. Februar, ein abwechslungsreiches Wochenprogramm.

Auf die Frage, was die Motivation der Schüler sei, an dem Projekt teilzunehmen, antwortet Schülerin Kirsten Coners: „Es ist sehr aufregend und wichtig, fremde Länder und deren Kulturen kennenzulernen und somit all unsere vorhandenen Vorurteile abzubauen. Ein positiver Nebeneffekt ist natürlich auch, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Englischkenntnisse zu verbessern.“

Claudia Kruhl wies darauf hin, dass sich die BBS Friesoythe in jedem Fall erneut um die Teilnahme am Comenius-Projekt im kommenden Jahr bewerben will.

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