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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Pastoralassistentin verlässt St. Marien

27.06.2018

Friesoythe Die letzten Jahre waren für Katharina Tranel (25) von der Arbeit in der St.-Marien-Pfarrei bestimmt. Als Pastoralassistentin lernte sie die Pfarrei kennen und lieben. Jetzt ist sie ausgebildete Pastoralreferentin und verlässt Friesoythe, um sich einer anderen Aufgabe zu widmen – einem Studium der Sozialen Arbeit.

Dabei hat sie bereits eine abgeschlossene Hochschulausbildung. Nach ihrem Abitur in Oldenburg verschlug es sie nach Paderborn, wo sie Religionspädagogik studierte. „Ich wollte eine Arbeit mit Menschen, in die ich meinen Glauben einbringen kann“, sagt sie. Die Berufseinführung brachte sie ins Oldenburger Münsterland. „Friesoythe war mein Wunschort“, sagt Tranel. Doch was macht man als Pastoralassistentin eigentlich?

Angestellt war Tranel beim Bischöflich Münsterschen Offizialat Vechta. Ihr Mentor war Pastoralreferent Martin Kröger. In ihrem ersten Ausbildungsjahr arbeitete die 25-Jährige an der Ludgerischule in Friesoythe. Dort gab sie den Grundschulkindern Religionsunterricht. Die letzten beiden Jahre waren von der Gemeindearbeit geprägt. „Ich war für Familien- und Kleinkindergottesdienste zuständig. Ich habe viel vorbereitet, geplant und geholfen wo ich nur konnte“, erklärt die Oldenburgerin. Die Eucharistiefeier durfte sie nicht durchführen. Dafür war Tranel an vielen Wort-Gottes-Feiern beteiligt.

„Oftmals habe ich mich abends auch mit Ehrenamtlichen getroffen und sie bei ihrer Arbeit unterstützt“, sagt Tranel. Zusätzlich war sie in der Caritas-Steuerungsgruppe tätig. Dafür entwickelte sie ein niederschwelliges Seelsorgeangebot auf dem Friesoyther Friedhof. Weitere Projekte, an denen sie beteiligt war, sind beispielsweise die Kamper Sommerkirche und das Projekt Laboratorium – irgendwie anders. „Es ist so schön, zu sehen, wie viele Menschen es gibt, die den Wunsch haben, ihren Glauben auszuleben. Und das einmal auf eine ganz neue Art und Weise“, sagt sie.

Tranel hofft, im Oktober einen Studienplatz in Vechta zu bekommen. „Mein Mann und ich ziehen dort hin. Er arbeitet bei den Maltesern in Vechta“, erklärt sie. Von ihrem zweiten Studium erhofft sich die 25-Jährige ihre Expertise zu erweitern. „Mit Sozialer Arbeit im weitesten Sinn hatte ich auch die letzten drei Jahre zu tun. Mir geht es darum, den rechtlichen Teil dazuzugewinnen“, sagt sie.

Aus Friesoythe und Umgebung nehme sie viele Erinnerungen an Begegnungen mit besonderen Menschen mit, wie sie selber sagt. Ihren letzten Tag in St. Marien hat Katharina Tranel diesen Freitag, 29. Juni. Verabschiedet wird sie während des Laboratorium-Gottesdienstes, der ab 19.30 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe stattfindet.

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