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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Soeste prägte das Stadtbild

10.08.2018

Friesoythe Ein Fluss, der sich durch einen Ort zieht, ist in vielen Ortschaften ein echter Hingucker. Die Stadt Friesoythe hat mit der Soeste auch einen Fluss. Nur: Er fällt kaum auf. Das Gewässer ist nicht in das innerörtliche Stadtbild eingebunden. Das Ufer wird – vor allem geschuldet durch den Hochwasserschutz – dominiert von grauen Betonmauern. Es gab eine Zeit, da war das anders. Da prägte die Soeste das Stadtbild.

Bilder von Hobbyfotograf Detlef Fischer aus Kiel, der viele Jahre in Friesoythe lebte, zeigen Aufnahmen der Soeste im Innenstadtbereich vom März 1976.

Da wäre zum einen das Motiv von der Brücke Ringstraße flussabwärts in Richtung Marienkirche. Das Ufer war an vielen Stellen zu erreichen. Die Mühle war zu diesem Zeitpunkt schon keine echte Wassermühle mehr. Links der Soeste ist das alte Haus des Pastors zu erkennen. Rechts gab es eine Fläche, die den unverbauten Blick auf die Mühlenstraße ermöglichte. Das Pastorenhaus wurde 2008/2009 durch einen Neubau ersetzt. Daneben steht das Franziskushaus und die Bücherei. Die freie Fläche gibt es längst nicht mehr, dort steht eine Villa. Die Mühle ist zu einem Kulturzentrum mit Wasserrad und Wasserschnecke umgebaut worden.

Das zweite Motiv zeigt die Soeste vom Wehr „Am Alten Hafen“ in Richtung „Sieben Provinzen“ aus. Reichte die Böschung vor 42 Jahren noch direkt ans Wasser, sorgen heute hohe Mauern und ein Stauwehr für regulierte Wasserstände. Detlef Fischer hat der NWZ einige selbst geschossene Bilder aus den Jahren 1964, 1965 und 1976 zur Verfügung gestellt. In einer Fotoserie haben und werden wir immer wieder Bilder des 68-Jährigen gezeigt bzw. zeigen. Aktuelle Bilder sind denen gegenübergestellt.

Carsten Bickschlag
Redaktionsleitung Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2900

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Bücherei

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