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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Künstler vom Vergessen inspiriert

26.08.2019

Friesoythe Nicht nur in den Großstädten wie Köln, Berlin und Hamburg gibt es eine Kunstszene. Auch in Friesoythe hat sich das kulturelle Angebot für Kunst, Malerei und Bildhauerei entwickelt. In den kommenden Wochen werden gleich zwei interessante Ausstellungen in der Eisenstadt öffnen.

„Pop meets Art“ zieht am 13. September im ehemaligen Bekleidungsgeschäft in der Lange Straße 5 ein. Zudem ist ab dem 6. September die Ausstellung „Vergessen“ des Friesoyther Kunstkreises im Atelier „Alter Schlachthof“ bei Vorwold zu sehen. Dafür sind jetzt bereits die Kunstwerke angekommen, die nun aufgehängt und aufgestellt werden – Ein großer Moment für die Mitglieder des Vereins, denn das ist „ein Überraschungspaket für uns alle“, sagt Christa Anneken vom Organisationsteam des Kunstkreises.

21 Künstlerinnen und Künstler stellen etwa 80 Bilder und Objekte aus, an denen sie in den vergangenen Monaten mit Leidenschaft gearbeitet und das Thema „Vergessen“ unterschiedlich interpretiert und umgesetzt haben.

Es ist die achte Ausstellung des Friesoyther Kunstkreises, der seit 2012 jährlich seine Lieblingsstücke präsentiert. Dieses Mal sind neben Bildern in Öl, Aquarell und Acryl auch Skulpturen dabei. Gerd Binder hat außerdem eine Installation aus alten Telefonen vorbereitet. Verschiedene Materialien sind bei den Arbeiten der Künstler verwendet worden.

Die Eröffnung in der „Alten Schlachterei“ bei Vorwold, Burgstraße 2, ist am 6. September, um 19 Uhr. Eine Einführung gibt Dirk Meyer, Kunstvermittler in Oldenburg. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Folkband „Slainte“ aus Neuscharrel.

Die Ausstellung bleibt bis zum 15. September, „wenn das Eisenfest zu Ende geht“, sagt Anneken. Die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Freitag, von 16 bis 18 Uhr, Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen.Der Kulturkreis Bösel-Saterland-Friesoythe unterstützt das Projekt finanziell, so dass die Ausstellung überhaupt stattfinden kann.

Dass es im September dann gleich zwei Kunstausstellungen geben wird, findet sie „ganz wunderbar“ und hebt das Engagement in der Stadt positiv hervor. Vom 13. September bis zum 13. Oktober veranstaltet Frank Hanneken die Ausstellung „Pop Art meets Friesoythe“. Auf rund 400 Quadratmetern werden über 100 Unikate und Editionen von Werner Berges, Thomas Baumgärtel und weiteren Künstlern gezeigt. Die Ausstellung ist donnerstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. „Es ist richtig toll, was hier in Friesoythe jetzt alles so passiert. Dann kann man von der einen gleich in die andere Ausstellung gehen“, freut sich Anneken.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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