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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Andenken aus einem Guss

17.08.2018

Friesoythe Für jeden Menge Spaß hatte auf dem Friesoyther Eisenfest 2015 das Schaugießen mit Metallgießer Volker Allexi gesorgt. Seinerzeit hatten die damaligen Firmkatecheten der Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe zusammen mit ihm Medaillons mit einem Kreuz für die Firmlinge gegossen.

Nun soll diese Aktion wiederholt werden – und zwar am Sonntag, 26. August, von 9 bis 18 Uhr beim Atelier Eisenzeit/Stadtschmiede. Der Wunsch nach Wiederholung habe sich hartnäckig gehalten, teilt die Kirchengemeinde mit. Zwei Jahre seien verstrichen, in denen dieser Wunsch nicht habe umgesetzt werden konnte. In diesem Jahr habe sich dann aber bei allen Beteiligten das passende Zeitfenster aufgetan.

So hatte sich Mitte Juni das Katecheten-Team einen Abend Zeit genommen, um unter der Anleitung von Schmied Alfred Bullermann aus Friesoythe das Firmkreuz zu entwerfen. Der Schmiedemeister und Diplom-Designer war 2015 ebenfalls mit von der Partie. Nach seiner kurzen Einführung und einer ersten Skizzenrunde auf Papier ging es getreu dem Motto „Gestalten heißt entscheiden“ ans Werk. In mehreren Runden wurden aus Fimo die ersten plastischen Entwürfe gestaltet. Mit Blick auf Gestaltung und Gießbarkeit gab es immer wieder Hilfestellungen, um den Entwurf der jeweiligen Vorstellung anzunähern. Als alle Entwürfe auf dem Tisch lagen, wurden zunächst die Favoriten eingekreist und dann das Firmkreuz 2018 ausgewählt.

Alle Formen wanderten zum Aushärten in den Backofen und eine wurde per Post nach Neunkirchen-Seelscheid zu Volker Allexi gesandt. Ginge es nur darum, ein einziges Kreuz zu gießen, hätte das Modell für den Guss verwendet werden können. Wenn man aber über 160 Kreuze gießen will, ist die Fertigung eines metallenen „Stempels“, mit dem man den Entwurf in den verdichteten Formsand prägen kann, unerlässlich.

Diese Aufgabe hat Volker Allexi in seiner heimischen Werkstatt erledigt. Seit gut einer Woche liegen zwei Stempel in Pfarrhaus bereit, so dass mit dem Werk begonnen werden kann. Die Erfahrungen aus dem Jahr 2015 zeigen, dass auch bei Benutzung desselben Stempels Unikate entstehen. Wenn der noch heiße Rohling aus der Form genommen wird, verändert sich beim Abkühlen die Färbung des Metalls – ein faszinierendes Farbenspiel.

Mit dem Rohling liegt das Firmkreuz vor und wartet auf die Bearbeitung durch seine spätere Besitzer. Geplant ist am 26. August, dass der erste Guss bis gut 9 Uhr geschafft ist, so dass die Besucher des Sonntagsgottesdienstes in St. Marien schon eine Gelegenheit haben, die ersten Kreuze zu bewundern. Wer mag kann – wie die Firmlinge auch – über den Tag verteilt vorbeikommen, sich den Guss ansehen und mit dem Katecheten-Team ins Gespräch kommen. Alkoholfreie Kaltgetränke stehen den ganzen Tag über bereit, in der Mittagszeit gibt es Bratwurst vom Grill und am Nachmittag sind auch Kaffee und Kuchen zu bekommen.

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