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Die „Seute Deern“ wird abgewrackt
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Aktualisiert vor 1 Minute.

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Die „Seute Deern“ wird abgewrackt

NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Herr der Zahlen drückt auf „Aus“

08.01.2019

Friesoythe Die St.-Marien-Pfarrei hat den langjährigen Kirchenprovisor Bernd Rieken und einige ausscheidende Mitglieder aus dem Kirchenausschuss im Franziskushaus verabschiedet. Die Veranstaltung begann mit einer Wort-Gottes-Feier. Pfarrer Michael Borth legte den Einheitsgedanken aus dem Römerbrief aus, wonach eine Gemeinde ein Leib in Christus ist, aber viele unterschiedliche Glieder hat. Auf das Zusammenwirken komme es an. Übertragen auf unsere heutigen Anforderungen heißt das: Das Ehren- und Hauptamtliche, Pastoral und Verwaltung, Praxis und Finanzen sowie alle sechs Ortsteile der Pfarrei müssen in ihrer Verschiedenheit immer das Gemeinsame im Blick haben, um letztlich erfolgreich sein zu können.

Rieken hatte den Offizial und Weihbischof Wilfried Theising gebeten, ihn von diesem Amt zu entpflichten. Vor acht Jahren hatte er dieses Nebenamt von Offizial und Weihbischof Heinrich Timmerevers übertragen bekommen. Seither war Provisor Rieken mit dem leitenden Pfarrer und den gewählten Mitgliedern des Kirchenausschusses für die Vermögensverwaltung und für die Rechnungsführung der großen St.-Marien-Pfarrei verantwortlich. Etwa 120 Anstellungsverhältnisse in allen sechs Ortsteilen, sieben Kirchen, sechs Friedhöfe, fünf Kindergärten, 27 kircheneigene Gebäude und diverse Mietverhältnisse, Pacht- und Erbbauverträge galt und gilt es zu verwalten und weiterzuentwickeln.

In Bernd Riekens Zeit als Kirchenprovisor fielen die Schaffung einer Kinderkrippe und die Grundsanierung des Kindergartens in Markhausen, die Renovierung der Markhauser Kirche und die Anschaffung einer elektronischen Orgel, Umbau und Sanierung der Friedhofskapelle in Neuscharrel und Neuanschaffung einer elektronischen Orgel für die Kirche in Neuscharrel, die Erschließung und Vermarktung mehrerer Grundstücke in der Vitusstraße und Menricusstraße und in der Langeroogerstraße, Ausbau des Neuscharreler Kindergartens, Spielplatzsanierung im Kindergarten in Thüle, Sanierung der Begegnungsstätte in Markhausen, Unterbringung einer Mensa im Begegnungshaus Kampe für die Grundschule, die Garagensanierung in Friesoythe, Planungen für die Friedhofserweiterung in Altenoythe sowie die Weiterentwicklung der Friedhöfe in Neuscharrel und Friesoythe für Urnenfelder und pflegearme Gräber.

Neben diesen großen baulichen und planerischen Aufgaben müssen vom Provisor, den Mitgliedern des Kirchenausschusses und den Hauptamtlichen in der Verwaltung auch die laufenden Geschäfte bedacht werden, etwa die Buchführung, die Haushaltsplanung, die Personalangelegenheiten. Das sollen künftig hauptamtliche Kräfte leisten. Damit ist Rieken der letzte Provisor der Gemeinde.

Pfarrer Borth dankte im Namen des Offizials Weihbischofs Theising und der Pfarrei St. Marien Provisor Bernd Rieken für seine geleistete Arbeit, besonders auch für seine Loyalität und Umsicht in seinem Tun. In einem Grußwort machte der ausscheidende Provisor deutlich, wie gerne er sich nach Kräften für die Pfarrei eingesetzt hat. Gerne hätte er die Pfarrei finanziell auf besseren Füßen gesehen, doch war und ist die Haushaltsplanung mit den zur Verfügung stehenden Mitteln in einigen Punkten kaum zu bewerkstelligen. Das Bischöflich Münstersche Offizialat werde erst ab diesem Jahr einige Besserungen einführen, die den Pfarreien mehr finanzielle Spielräume einräumen werden. Auch dafür hatte sich der Provisor stets eingesetzt. Er freue sich jetzt auf mehr Zeit und wünscht den Pfarreien Erfolg mit Gottes Segen.

Pfarrer Borth bedankte sich ferner bei den ausscheidenden Mitgliedern des Kirchenausschusses. Zunächst bei Maria Neuenstein und Heinz Alberding, die eine Periode mitgewirkt haben. Paul Schnarhelt wirkte 20 Jahre in diesem kirchlichen Gremium mit. Ebenso herzlich bedankte sich Borth bei Stephan Hinrichs. 45 Jahre war er im Kirchenausschuss tätig.

Nach den Ehrungen fand ein gemütliches Zusammensein statt. Pfarrer Borth wünschte der hauptamtlichen Verwaltung und dem neu gewählten Kirchenausschuss gutes Gelingen in der „nachprovisorischen Zeit“ in der Finanz- und Vermögensverwaltung der St.-Marien-Pfarrei.

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