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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Friesoythe hat wieder viele Eisen im Feuer

19.09.2016

Friesoythe In eine dicht bevölkerte Flaniermeile verwandelte sich die Friesoyther Innenstadt am Sonntag. Auch so manches Schmiedefeuer brannte wieder beim Eisenfest. So war das klirrende Metall von Otto Tamelings Amboss und das seiner Kollegen in der Lange Straße schon von weitem zu hören.

Aus einem Stück Eisen formte er unter den gebannten Blicken der zahlreichen Besucher Blumen, Teelichtschalen und Ginkgo-Blätter. „Bis zu 1300 Grad kann das Schmiedefeuer heiß werden“, erklärte Tameling. Zum Schmieden reiche aber eine Temperatur von 900 Grad aus.

Einen Tag zuvor hatte Tameling noch mit rund 35 Schülern aus Friesoythe und aus der polnischen Partnerstadt Swiebodzin Medaillons unter dem Motto „Schmieden für Europa“ angefertigt.

Zum ersten Mal war auch Thomas Hammer aus der Nähe von Jena mit einem Stand vertreten, an dem man sich Hufeisen mit seinem Namen beschriften lassen konnte. Er zeigte Schmiedekunst „ganz traditionell, wie man sie schon vor Hunderten von Jahren gemacht hat – mit einem Blasebalg“, sagte Hammer.

Viel los war auch in den Geschäften. Diese hatten am Sonntag geöffnet und luden mit Aktionen und Angeboten zu sich ein. So gab es für die vielen Besucher genügend Gelegenheit zum Bummeln und Stöbern.

Auch Vereine bauten ihre Stände auf, wie beispielsweise die Tanzgruppen vom VfL Markhausen. Hier konnten die Besucher den „heißen Draht“ ausprobieren. Beim Eisenfest hoffte der Verein, neue Tänzerinnen für die Gruppen zu gewinnen, berichtete Trainerin Annika Tillner. Auch auf dem großen Schaukelpferd „Carlo“ nahmen viele Kinder Platz, wie die sechsjährige Marlena. „Hier wird viel für Kinder geboten“, sagte ihre Mutter Brigitte Toben aus Werlte.

So waren neben Karussell, Glücksrad drehen oder Ponyreiten auch ein Wettrennen auf Plüschpferden beim Verein „Jedem Kind eine Chance“ möglich.

Das Ehepaar Erwin und Theresia Dobberstein aus Höltinghausen, die zum ersten Mal das Eisenfest besuchten, fand das Angebot an Ständen ebenfalls „super“. Zum Unterhaltungsprogramm gehörten auch tänzerische und musikalische Einlagen, wie die der Band Jigger Bigger aus den Niederlanden.


Mehr Fotos unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
Tanja Henschel
Barßel
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2906

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