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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Inszenierung: Sardinen fliegen durch die Luft

28.08.2018

Friesoythe Bei dieser Inszenierung können auch schonmal Sardinen durch die Luft fliegen. Natürlich wird dabei auf echte Fische verzichtet. Dennoch dürften die kleinen Plastikkameraden für viel Spaß sorgen, wenn sich am Freitag, 9. November, der Vorhang zur Premiere von „Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn im Forum am Hansaplatz hebt. „Es ist das Lustigste, was wir jemals gespielt haben“, sagt dann auch Niklas Reinken von der Theatergruppe „Eigen:Regie“, der zusammen mit Sina Pancratz und Tina Gelert Regie führt.

„Ich wollte das Stück schon seit Jahren auf die Bühne bringen“, sagt er. „Es ist rasant, wild und vom Wortwitz über Slapstick bis zur Situationskomik ist alles dabei.“ Besonders aufwendig seien dieses Mal das Bühnenbild und die Requisiten.

In dem Stück geht es drunter und drüber – der nackte Wahnsinn eben. Dabei geht es um den Weg einer Theaterinszenierung von der ersten Probe bis zur letzten Aufführung. Zur Tatsache, dass das Stück schon miserabel ist, kommt noch hinzu, dass die Theatergruppe um Regisseur Lloyd (Simon Reiners) so sehr mit eigenen Problemen beschäftigt ist, dass sie dem Stück damit letztendlich den Todesstoß versetzt.

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So geht es bei der altgedienten Diva Dotty Otley (Christina Wagner) nur darum, wen sie von ihren Verehrern denn jetzt lieber haben möchte: Gary Lejeune (Niklas Reinken) oder doch eher Frederick Fellowes (Marcel Wulf). Der „trockene“ Alkoholiker Selsdon Mowbray (Angela Heyer) verschläft ständig seine Einsätze und Belinda Blair (Anna Rohlfer) will das Ganze retten, indem sie probiert, die Gruppe zusammenzuhalten, um den Anschein einer gelungenen Aufführung zu erwecken. Hinzu kommt Brooke Ashton (Tina Gelert), die nur rumsteht.

Da macht es die Sache auch nicht besser, dass der Regisseur auch noch eine Beziehung zu Brooke und seiner Assistentin Poppy Norton-Taylor (Marina Meyer) pflegt. Ausbaden muss das Ganze dann Inspizient und Bühnenbauer Tim Allgood (Norina Böhme). Wie soll bloß in dem ganzen Chaos auch noch ein Stück entstehen?

Es ist bereits das achte Stück, dass die Theatergruppe „Eigen:Regie e.V.“ auf die Bühne bringt. Seit 2016 spielen die Laiendarsteller pro Jahr zwei Stücke in zwei verschiedenen Gruppen mit etwa neun bis zehn Leuten. Ganz neu dabei ist Anna Rohlfer. Schon ihre Schwester Eva hat bereits Theater bei „Eigen:Regie“ gespielt.

„Es war eine Rolle frei. Niklas hat zuerst meine Schwester gefragt, ob sie nicht wieder mitmachen möchte. Sie hatte aber keine Zeit“, erzählt Anna Rohlfer darüber, wie sie zur Gruppe dazugestoßen ist. „Andere Leute darzustellen und das, was hinter der Bühne passiert, macht Theater für mich aus“, sagt sie.

Bühnenluft hat Anna Rohlfer auch schon geschnuppert, war sie doch von der neunten bis zur zwölften Klasse Mitglied der Theater-AG des Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) Friesoythe. In dessen alten Musikraum wird seit Dezember einmal wöchentlich auch geprobt. Auch zwei ehemalige Aktive der Gruppe seien „reaktiviert“ worden, wie Niklas Reinken sagt: Christina Wagner und Marina Meyer.

„Bei mir war es ein zeitliches Problem. Das Theaterspielen hat mir aber gefehlt“, sagt Christina Wagner. „Ich war froh, als Niklas mich gefragt hat, ob ich wieder dabei sein will. Am liebsten mag ich, dass man alles sein kann, was man will, und den Moment hinter der Bühne, kurz bevor das Stück anfängt.“

Die Vielfalt, die man darstellen kann, gefällt Simon Reiners am besten. „Bühnenluft ist schon süchtig machend“, sagt er. „Ich finde den Prozess am tollsten, zu sehen, dass das Ganze etwas wird“, meint Angela Heyer. Für Niklas Reinken sei es ein schöner Ausgleich: „Man bekommt mal Abstand und kann auch in andere Charaktere schlüpfen.“

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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