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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Pfarrei St. Marien blickt auf zehn Jahre zurück

30.01.2018

Friesoythe Die Pfarrei St. Marien wird am Freitag, 2. Februar, zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass wird für Sonntag, 4. Februar, zu einem „Gottesdienst spezial“ eingeladen. Beginn ist um 18 Uhr in der St.-Marien-Kirche Friesoythe. Es soll einmal kurz inne gehalten werden, um kurz zurück, aber um vielmehr noch nach vorne zu schauen und um Gottes Segen für den weiteren Weg zu bitten. Anschließend findet ein kleiner Umtrunk im Franziskushaus statt, zu dem ebenfalls alle herzlich geladen sind.

In einem feierlichen Gottesdienst erhob Prälat Leo Elsner im Namen von Diözesanbischof Dr. Reinhard Lettmann 2008 die bislang eigenständigen Pfarreien St.-Vitus Altenoythe, St.-Johannes-Baptist Markhausen, St.-Marien Friesoythe, St.-Ludger Neuscharrel, St.-Josef Kampe und St.-Johannes-Baptist Thüle zur neuen St.-Marien-Pfarrei. Dechant Paul Horst führte Michael Borth als ersten Pfarrer der neuen Pfarrei ein.

Ein Projektchor und Messdiener aus allen Gemeindeteilen begleiteten seinerzeit den feierlichen Gottesdienst in der prall gefüllten St.-Marien-Kirche in Friesoythe. Nach dem Gottesdienst fand eine Prozession zum Forum am Hansaplatz statt. Himmelslaternen stiegen dort faszinierend in den Himmel auf.

Auf dem großen Empfang wurden die offiziellen Reden gehalten mit Grußworten, unter anderem vom damaligen Bürgermeister Johann Wimberg, von Desiree von Reuss Trei als Vertreterin der evangelisch-lutherischen Michaelisgemeinde, von Roswitha Bolten vom Seelsorgerat und von Prälat Bokern als Vertreter der emeritierten Geistlichen der Pfarrei. Thomas Heidmeier wurde zum neuen und ersten Provisor ernannt.

Das alles ist nun schon zehn Jahre her. Das erste Jahrzehnt ist damit geschafft. Vieles habe auf den Weg gebracht werden können, zahlreiche Bedenken gegen die neue Pfarrei seien in Perspektiven verwandelt worden. Es habe geistliche Aufbrüche und ermutigende Neuanfänge gegeben. Mancher Ärger und Unmut sei laut geworden und habe nicht wenige betroffen sein lassen, heißt es von Seiten der Kirchengemeinde. In allem bleibe der Wille, die neue Pfarrei zum Erfolg zu führen und sie zur Einheit in großer Verschiedenheit zu führen, in der Vielfalt der sechs Ortsteile das Gemeinsame und den großen Schatz zu entdecken.

In den ersten gut fünf Jahren sei viel Zeit gebraucht worden für das organisatorische Zusammenwachsen der großen Flächenpfarrei in sechs Ortsteilen, mit sieben Kirchen, sechs Pfarrheimen, sechs Friedhöfen, vier Büchereien und fünf Kindergärten sowie mit zahlreichen sozialen Einrichtungen.

In der zweiten Hälfte wurde mehr Augenmerk gelegt auf die inhaltlichen Prägungen und die Profilbildung der St.-Marien-Pfarrei. Spätestens die Verabschiedung des Pastoralplans „Meer Evangelium“ 2015 habe allen deutlich gemacht, dass es künftig weniger um Vergangenheitsbewältigung und Organisation gehen werde, sondern mehr darum, die Pfarrei zukunftsfähig zu machen und den Glauben in die moderne Zeit fortzuschreiben.

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