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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Künstler zeigen echte Blickfänge

04.09.2018

Friesoythe Ein Rahmen und Möbel aus alten Fahrradschläuchen, ein Hochzeitskleid aus Zeitungen und aussagekräftige Bilder in Acryl und Öl: Es ist schon erstaunlich, was sich die Künstler des Kunstkreises Friesoythe vom Kulturkreis Bösel-Saterland-Friesoythe alle zum Thema „Perspektiven“ ausgedacht haben. So lautet das Motto ihrer nächsten Ausstellung, die am kommenden Freitag, 7. September, um 19 Uhr offiziell im Atelier im alten Schlachthof eröffnet wird.

Ausstellung und Künstler

Die Ausstellung des Kunstkreises ist im Atelier im alten Schlachthof, Kirchstraße 13 in Friesoythe, ist täglich noch bis Sonntag, 16. September, geöffnet. Die Öffnungszeiten sind: Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr, Samstag von 14 bis 18 Uhr, und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Kunstwerke sind zu sehen von Christa Anneken, Ute Berger, Gerd Binder, Herbert Bley, Ingrid Bley, Alfred Bullermann, Stefanie de Buhr, „Die Malprofis“, Ursula Gerwing, Agnieszka Hayduk, Wolfgang Heim, Alexander Kleinemaas, Kerstin Kramer, Laura Preuth, Michaela Rumpke, Gerhard Stock, Ralf Tammen, Katja Tholen-Schrameyer, Käthe Tiedeken und Marita Tiedeken.

Am vergangenen Freitagabend lieferten die Mitglieder ihre Kunstwerke an. Dann wurde geschaut, wo sie am besten hinpassen. Koordinatoren der Ausstellung sind Michaela Rumpke und Alfred Bullermann, die aber viel Hilfe von den restlichen Mitgliedern bekommen haben. „Es ist bereits unsere siebte Ausstellung hier“, freute sich Rumpke. 20 Künstler des Kunstkreises würden sich an der Ausstellung beteiligen (siehe Infobox). „Zu Beginn hatten wir mehrere Ideen für eine Ausstellung“, erzählte Christa Anneken. „Alfred Bullermann hat dann den Begriff Perspektiven in den Raum gestellt. Schnell waren sich alle einige.“

So können die Besucher der Ausstellung etwa 100 Werke zu dem Thema bestaunen. Von Skulpturen und Bildern über Mode und Design bis hin zu Konstruktionen und Installationen ist für jeden Kunstfreund etwas dabei. Auch sehr Ungewöhnliches gibt es dabei zu sehen. So hat zum Beispiel Marita Tiedeken ein Brautkleid aus Zeitungen hergestellt sowie Möbel und Taschen aus alten Fahrradschläuchen. „Ich mache gerne aus alten Sachen etwas Neues“, sagte die Künstlerin. „Meistens handelt sich es dabei um Wegwerfmaterial. Man kann mit vielen Sachen tolle Dinge machen.“ Beim Hochzeitskleid habe es viel Gefühl erfordert. „Es war schon schwierig, das Material zu verarbeiten“, sagte sie. Auch ein Standlicht aus alten Besenstielen und eine Stele hat Tiedeken gebaut. Auf Letzterer ist das Wort „Perspektive“ aus alten Dosen zu lesen. Und auch Künstler sind darauf zu sehen, die die Perspektive hätten, etwas Neues entstehen zu lassen. Dabei wird die „zündende Idee“ als Licht dargestellt.

Laura Preuth hingegen hat ein tolle Bild in Acryl gemalt, das eine Person mit Blick nach oben zeigt. „Das Porträt soll Zuversicht oder Zukunft ausdrücken“, sagte sie. Gerd Binder wiederum hat ein interessantes Kunstwerk mit Spiegeln und Licht im alten Räucherofen installiert unter dem Titel „Wer bin ich“.

Natürlich sind auch die anderen Kunstwerke Blickfänge. Was es noch alles zu entdecken gibt, können Interessierte dann ab kommenden Freitag erfahren.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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