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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Mit viel Energie ins neue Jahr

07.01.2019

Friesoythe Im vergangenen Jahr hatte der gemeinsame Neujahrsempfang der Stadt Friesoythe und des Kulturkreises Bösel-Friesoythe-Saterland im Forum am Hansaplatz kurzfristig aus Sicherheitsgründen abgesagt werden müssen. Ein Heizungselement hatte sich von der Decke gelöst.

Dieses Mal allerdings stand dem Empfang am frühen Sonntagabend nichts im Wege. „Ich bin erleichtert, dass jedenfalls bis jetzt das Forum einen stabileren Eindruck macht als im Januar 2018“, scherzte der Vorsitzende des Kulturkreises, Thomas Cloppenburg. Und auch Bürgermeister Sven Stratmann meinte süffisant: „Wir haben ja schon darüber nachgedacht, ob wir beim heutigen Einlass Bauhelme an die Gäste verteilen sollten.“ Zusammen konnten Cloppenburg und Stratmann rund 400 geladene Gäste begrüßen.

„Zu Jahresbeginn sollen Optimismus und gute Laune verbreitet werden, und wenn dann noch – wie bei uns – dem Konzert ein geselliges Beisammensein folgt, kommen auch die Begegnung und das Miteinander nicht zu kurz“, sagte Cloppenburg in seiner Begrüßung.

Er wies darauf hin, dass wichtiger als gute Vorsätze und großartige Empfehlungen die Rückbesinnung auf ganz banale Dinge sein könne, die Bundespräsident Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache zu Recht angesprochen habe: Miteinander statt übereinander reden, anderen Menschen zuhören, streiten, ohne persönliche Angriffe und gelegentlich auch einmal einem vernünftigen Kompromiss zustimmen, wenn es der Sache diene.

Für gute Stimmung sorgte nach der Begrüßung die Bigband „DiJaCo“ aus Dinklage unter Leitung von Thomas Stanko aus Cloppenburg zusammen mit der südafrikanischen Sängerin Bonita Niessen, die 2004 beim Wettbewerb von Stefan Raab, „Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star“, den zweiten Platz belegt hatte. Musik und Gesang waren am Sonntag so energiegeladen und leidenschaftlich, dass viele Zuhörer dazu mit den Füßen im Takt wippten. Zu hören gab es Stücke wie „Don’t you worry ’bout a thing“ von Stevie Wonder oder „Summertime“ von George Gershwin. Die Mischung aus rhythmusbetonter und temporeicher Musik begeisterte die Zuhörer.

Dann blickte Stratmann auf das Jahr 2018 zurück. Aus Friesoyther Sicht sei viel Positives angeschoben oder vollendet worden. Er nannte unter anderem die Stadtsanierung, die Vorarbeit zum Lückenschluss der Umgehungsstraße, das neue Polizeigebäude, den Neubau einer städtischen Kindertagesstätte, den Umzug der Ludgerischule, den Neubau einer Drei-Feld-Sporthalle sowie einer Grundschule in Altenoythe.

Stratmann machte deutlich, dass das Thema Eigenverantwortung, „sich einbringen“, wieder neue Kraft entfalten müsse. Der vielfach beklagte und sogenannte Werteverlust müsse überwunden werden. Jeder sei aufgerufen, seinen Teil beizutragen und darüber nachzudenken, wie Defizite oder Unstimmigkeiten, auch in der Kommunalpolitik, bereinigt/gelöst werden könnten. Und die Politiker, auch auf kommunaler Ebene, müssten immer wieder kritisch hinterfragen, wofür sind eigentlich gewählt worden seien und wie sie wieder mehr Vertrauen für das politische Handeln zurückgewinnen bzw. dieses ausbauen könnten.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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