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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„schmieden Für Den Frieden“: Heinz Hoenig schwitzt in Friesoythe

13.05.2019

Friesoythe Man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist. Eine Redewendung, die am vergangenen Wochenende auf das Projekt „Wir machen Nägel mit Köpfen. Schmieden für den Frieden“ rund um das Atelier Eisenzeit von Alfred Bullermann in Friesoythe bestens zutraf. 2015 hatte Metallgestalter und Schmiedemeister Bullermann das Friedensprojekt mit seinem Berufskollegen Tom Carstens aus Degerndorf beim Starnberger See und seinem Freund und Schauspieler Heinz Hoenig ins Leben gerufen.

Schon von Weitem war am Samstag in der Eisenstadt zu hören, wie Hämmer auf heißes Eisen schlagen. Und schon von Weitem stieg den Besuchern der Geruch von Feuer in die Nase. Auf dem Schmiedegelände waren der Friesoyther Schmied Alfred Bullermann und etwa 20 weitere Schmiede aus ganz Deutschland sowie dem benachbarten Holland dabei, Nägel für den Frieden zu schmieden. Mittendrin der frisch verheiratete Schauspieler Hoenig, der mittlerweile der Liebe wegen in Blankenburg im Harz wohnt.

Der 67-Jährige gebürtige Oberbayer ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit seiner jungen Ehefrau nach Friesoythe zu kommen, um höchstpersönlich am Schmiedeprojekt für soziale Zwecke teilzunehmen. Nach gut drei Stunden Fahrt über die Autobahnen gönnte sich Hoenig zunächst eine kurze Verschnaufpause, um dann selbst zum Hammer zu greifen. Jedes Mal, bevor die symbolische Friedenstaube in den Kopf des Nagels geschlagen wurde, ertönte der Ruf „Frieden!“.

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„Unsere Idee lebt weiter. Ich habe auch Vertrauen in die Zukunft des Projektes, denn es gibt sehr viel Schmiede auf der Welt. Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, an dem Aktionstag in Friesoythe teilzunehmen“, sagte Hoenig.

Bereits um 9 Uhr hatte Bullermann zusammen mit dem Präsidenten der Handwerkskammer, Manfred Kurmann, das „Friedensfeuer“ entfacht und damit die Aktion eingeläutet. „Es ist immer wieder schön, die Kollegen für einen guten Zweck zu treffen“, so Bullermann. Der Zulauf an Besuchern sei bereits in den Anfangsstunden sehr gut gewesen. Einige Besucher schwangen auch selbst den Hammer, um den Nagelkopf zu formen. „Das hat dann einen ganz eigenen Bezug zum Friedensnagel“, meinte Initiator Bullermann.

Neben dem Nagel gab es ein Zertifikat. Die rund 30 Zentimeter langen und etwa ein Kilogramm schweren Eisennägel wurden handgeschmiedet und erhielten eine Prägung mit dem Motiv einer Friedenstaube. Dadurch ist jeder Nagel anders.

Einige Besucher wollten den Nagel am Muttertag verschenken. Erna Bünnemeyer aus Mühlen etwa nahm gleich zwei Nägel mit, um die ihrer Schwester und Ordensschwester M. Carola Thomann vom Franziskanerorden zum Diamantenen Ordensjubiläum zu schenken.

Ursula van Koten möchte den Nagel ihrer Tochter Claudia schenken, die zusammen mit Bullermann am Kreuzweg im Stadtpark gearbeitet hat und lange Zeit Lehrerin an der Grundschule Thüle war.

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