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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Fähnrich holt sich Königswürde

06.08.2018

Friesoythe Kurz vor dem Vogelschießen am Sonntag hatte Johannes Hovehne, Hauptmann der Kompanie Wasserstraße, im Rathaus Stadtmitte noch zu General Theo Vahle gesagt: „Wir schaffen das. Die Wasserstraße wird einen König haben.“ Dass er damit Recht behalten sollte, stellte sich um genau 16.46 Uhr heraus, als Fähnrich Elimar Thunert den Adler abschoss. Damit fiel der Vogel nur eine Minute später zu Boden, als im vergangenen Jahr.

Die Kompanie Wasserstraße der Schützengilde Friesoythe hatte in diesem Jahr neben Thunert auch noch einen weiteren Königsanwärter, Ludger Günter, gestellt. Ebenfalls angetreten war Fähnrich Michael Vahle von der Kompanie Lange Straße. Thunert und Vahle hatten bereits im vergangenen Jahr versucht, die Königswürde zu erlangen. In diesem Jahr hat es Thunert dann geschafft.

Jubelnd wurde der neue König von den Schützen anschließend ins Festzelt getragen, wo er um 19 Uhr proklamiert wurde und den vorherigen König Stefan Hilker von der Kompanie Kirchstraße ablöste. Danach wurde noch zu den Klängen der Band „Sunbeach“ gefeiert.

Wenn an diesem Montag der Festumzug durch den Ort zieht, muss dann wohl Ersatzfähnrich Karl-Heinz Stratmann für Thunert ran.

Bevor am Sonntag jedoch der neue König ausgeschossen werden konnte, sammelten sich die Schützen zunächst bei ihren Hauptmännern und rückten dann zum Marktplatz (Stadtmitte) vor.

Im Rathaus Stadtmitte meldeten die Hauptmänner, wie viele Schützen angetreten waren. Für die Kompanie Lange Straße seien 120 Schützen angetreten, sagte Christian Ortmann. Bei der Kompanie Kirchstraße seien es 258 Schützen, sagte Johannes Liebsch. Und Bernd Dedden meldete für die Kompanie Moorstraße 111 Schützen.

Bevor Johannes Hovehne überhaupt die Zahl der Kompanie Wasserstraße nannte, gab es von ihm für General Vahle, der ebenfalls aus der Kompanie Wasserstraße kommt, ein großes Lob. Vahle war ab 1984 Fähnrich der Kompanie, dann Hauptmann, 2001 sogar Schützenkönig, Adjutant und war nach dem Schützenfest 2005 als General in die Fußstapfen von Walter Paul getreten. „Er ist einer der mächtigsten Generäle, die wir je hatten. Wir sind stolz auf Dich“, sagte Hovehne. Genauso könnte sich die Kompanie auch immer beruhigt an ihren Adjutanten Aloys Arkenau wenden. Danach meldete Hovehne 145 angetretene Schützen für seine Kompanie.

Bürgermeister Sven Stratmann, Chef der Schützengilde, konnte im Rathaus Stadtmitte als Ehrengast Johann Kühme, Polizeipräsident der Polizeidirektion Oldenburg, begrüßen. „Ich habe in den letzten Jahren viel über das Schützenfest gehört und gelesen. Aber es ist noch einmal etwas ganz anderes, selber dabei zu sein und auch einmal hinter die Kulissen schauen zu können“, sagte Kühme.

Das Kernziel der Gilde sei es, Unheil abzuwehren. Hier sah er eine Übereinstimmung mit der Arbeit der Polizei. „Schön, dass diese wichtige Tradition gepflegt wird“, sagte Kühme über das Schützenfest, mit dem Gemeinschaftssinn ausgedrückt werde. Stratmann überreichte Kühme Präsente und eine Urkunde.

Danach ging es zum Marktplatz, wo General Theo Vahle und Adjutant Aloys Arkenau die Schützenfront abschritten. Anschließend wurde der Magistrat mit Bürgermeister Stratmann, Frank Böckmann und Bernd Wichmann begrüßt. Zu den Klängen des Kolping-Blasorchesters Frie­soythe sowie der Musikvereine Thüle, Altenoythe und Neuscharrel ging es dann im Festmarsch zum Appellplatz, wo das Vogelschießen stattfand. Zahlreiche Schaulustige säumten die Straßen und ließen sich auch das Schießen nicht entgehen.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-cloppenburg 
Ein Video zum Schützenfest gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
Video

Tanja Mikulski
Friesoythe
Redaktion Münsterland
Tel:
04491 9988 2902

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