• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

In der Eisenstadt gibt es viel zu entdecken

13.06.2019

Friesoythe In der Stadtmitte steht ein Relikt, ohne das es ein Leben in der Stadt kaum möglich war und in der Wasserstraße verweilt ein Mann, der die Zukunft vorhersagte. In der Stadt Friesoythe verbergen sich überall Kunstwerke und Sehenswürdigkeiten, die an vergangene Zeiten der Eisen- und Schmiedestadt erinnern, und möglicherweise selbst den ein oder anderen eingeschworenen Friesoyther neu und fremd sind.

Marktpumpe

Was früher im Mittelpunkt aller Bürgerinnen und Bürger der Eisenstadt stand, steht heute vor dem Rathaus in der Stadtmitte: Die Marktpumpe. Sie diente viele Jahre zur Trinkwasserversorgung. 1898 wurde sie von der Friedhofsmauer zur Wasserstraße verlegt. Durch den Rathausbau wurde sie ein weiteres Mal verlegt. Seit 1984, dem Wiederaufbau der Marktpumpe, erinnert sie nun an die große Bedeutung als alte Marktpumpe. Wasser kann man aus ihr aber nicht mehr schöpfen.

Eisen 2

Zwar nur sehr selten zu hören, aber umso beeindruckender in der Größe, ist die Friedensglocke, oder auch Eisen 2 genannt, die im nördlichen Teil des Stadtparks, Tecklenburgstraße, steht. Sie gehört erst seit kurzem zum Stadtbild. Eingeweiht wurde die Glocke am 30. November 2009, dem Schmiedegildetag. Der rostbraune, fast kupferfarbene Metallkörper, der das Thema der Eisenstadt aufgreift, bildet den Rahmen für die Katharinenglocke von 1478, die von der kath. Kirchengemeinde St. Marien zur Verfügung gestellt wurde und nun nach ihrer Restaurierung als „Friesoyther Friedensglocke“ erklingen kann. Die Geschichte der Glocke und ihr tiefer Klang mahnen uns zum Frieden in einer Stadt, die stark unter Krieg und Zerstörung gelitten hat. Das nächste Mal wird sie am 1. September um elf Uhr zu hören sein, am Antikriegstag zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkrieges.

Eisen 3

Der Namensvetter der Friedensglocke findet sich an der Europastraße auf dem Europaplatz: Eisen 3. Der sechs Meter hohe symbolische Eisenbarren stellt ein Symbol der Verbundenheit zum „Ring der Europäischen Schmiedestädte“, zu der Friesoythe seit Anfang September 2004 gehört, sowie zur Völkerverständigung dar. Eingerahmt wird die Skulptur von 19 Tafeln, die die jeweiligen Städtenamen aus dem Ring tragen. Diese und die zwei anderen Skulpturen Eisen 1 und Eisen 2 spiegeln wieder, wie die Metallverarbeitung die Kultur und die Landschaft der Region sowie die Stadt geprägt hat.

Marien-Skulptur

Vor dem St.-Marien-Hospital wacht dank der Künstlerin Insa Winkler aus Hude das Logo des St.-Marien-Stifts in Form einer metallischen Skulptur, die im Eingangsbereich zum Hospital aufgestellt ist. In Bezug zum stadtkulturellen Konzept der nördlichsten deutschen Stadt in dem Ring der Europäischen Schmiedestädte wurde die Marien-Skulptur aus Edelstahl gefertigt und ist eine moderne Interpretation. Doch es gibt auch eine klassische Statue.. Sie ist in den Mauern des alten Teils des Krankenhauses eingelassen.

Der Seher

Einmal in die Zukunft sehen, das wünscht sich wohl so mancher. Einer, der das angeblich wirklich konnte, war Theodor Wreesmann. An ihn erinnert eine Skulptur an der Wasserstraße, die „Der Seher“ genannt wird. Er war der Stadtschreiber vor dem 2. Weltkrieg in der Gemeinde und sagte voraus, dass man nach Kriegsende vom Marktplatz auf die Kirche schauen kann, und genauso kam es auch. Im Krieg wurde die Stadt zu 90 Prozent beschädigt. Doch die Skulptur ist auch unter einem anderen Namen bekannt: „Vierfuß“. Er wird so genannt, weil Wreesmann sehr große Füße hatte. Er ging angeblich nie ohne Regenschirm aus dem Haus. Aber nicht um auf plötzlichen Wetterumschwung vorbereitet zu sein, er nutzte den Schirm als Balancehilfe, um nicht vorne über zu kippen.


Mehr Infos unter      bit.ly/2wfiqwq 
Soeke Heykes Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.