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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Im Schlachthof wird aufgetischt

04.12.2019

Friesoythe Einen ganz besonderen Ort hat sich die Gruppe „TheARTer“ für ihr neuestes Stück ausgesucht: Das bringen sie nämlich nicht auf die Bühne, sondern ins Schlachthaus. Passend dazu heißt es auch „Projekt Schlachthaus“. Der Name ist also Programm.

Doch warum spielt man im Schlachthaus Theater? Die angehende Theaterpädagogin Tanja Witte, zugleich auch Regisseurin des Stücks, erklärt: Das „Projekt Schlachthaus“ ist Teil des Programms „GastSpiele“, welches in Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Oldenburg, dem Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur realisiert wird.

Dabei habe „TheARTer“ die Aufgabe bekommen, einen theaterfremden Raum zu erspielen und sich mit seiner Geschichte theaterpädagogisch auseinanderzusetzen, so Witte. Die Wahl sei auf das Atelier im Alten Schlachthof, Burgstraße 25 in Friesoythe, gefallen.

In einem Workshop verbrachte die Theatergruppe einen Tag in diesem ehemaligen Schlachthaus und beschäftigte sich thematisch mit dessen Geschichte, berichtet Witte. Das Ziel dabei: Den früheren Nutzen des Gebäudes – das Schlachten – mit dem heutigen – die Kunstausstellungen – zu verbinden.

Daraus entstand ein einstündiges Theaterstück, das sich in Traumform mit dem Begriff „Fleischterrorismus“ beschäftigt, fasst Witte zusammen. „Es geht um Konsumkritik, vegan/vegetarisch, Organhandel, Fleischskandale und den Gedanken, immer weniger Geld für Fleisch auszugeben“, so Witte. Sogar das kontroverse Fleischkleid der Musikerin Lady Gaga spiele eine Rolle. Genaueres möchte Witte im Vorfeld aber nicht verraten, um die Neugier auf das Stück zu erhalten.

Beim „Projekt Schlachthaus“ spielen und tanzen Anne Kamphaus, Carina Kunert, Ingo Buschermöhle, Lena Wieben, Lill Themann, Ellen Reinert, Tanja Witte sowie bei drei von vier Aufführungen Merle Themann mit.

Hinter den Kulissen sind Niklas Reinken für die Lichttechnik sowie Merle Themann und Marcel Wulf für die Musiktechnik verantwortlich.

Die Premiere am 13. Dezember ist ausverkauft. Für die anderen Termine an den Samstagen, 21. (18.30 Uhr), 22. (17 Uhr) und 28. Dezember (20 Uhr), gibt es noch Restkarten. Sie können unter tanjawitte@gmx.de reserviert werden und kosten 7 Euro (ermäßigt 5 Euro). An der Abendkasse kosten die Karten 10 Euro (ermäßigt 7 Euro).

Neele Körner Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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